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Abgesagt! - Sonntags bei Anton

Die Veranstaltung ist aufgrund der Corona-Epidemie vorsorglich abgesagt! Philosophisches Gesprächsforum

Ort
Kernstadt
Altes Rathaus, Sitzungssaal Römerstraße 104

Veranstalter
vhs Lampertheim

Termine
So, 02.02.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
So, 01.03.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
So, 05.04.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
So, 03.05.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
So, 06.09.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
So, 04.10.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
So, 01.11.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
So, 06.12.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr

Preis
Eintritt frei

 

Sonntags bei Anton
Philosophisches Gesprächsforum

Am Sonntag, den 01. März 2020, wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Lampertheim das philosophische Gesprächsforum „Sonntags bei Anton“ fortgeführt. Dieses wird moderiert und geleitet von dem Philosophen Anton Schmitt, der u.a. an der Volkshochschule Lampertheim regelmäßig Philosophie-Seminare anbietet. Beginn der Veranstaltung im Sitzungssaal des „Alten Rathauses“ ist um 11.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für alle Besucher gibt es als speziellen Service außerdem kostenfrei Kaffee und Kuchen.
Die Reihe soll eine öffentliche Gesprächskultur für jedermann zugänglich und lebendig werden lassen. Dabei geht es um eine Begegnung auf Augenhöhe, nicht um ein „Belehrt- oder gar Überredet-werden“ durch „Experten“. Dabei widmet sich jede einzelne Veranstaltung einem spezifischen Thema. Eigene Vorschläge für nachfolgende Veranstaltungen können und sollen unterbreitet werden, z. B. per mail an die Volkshochschule Lampertheim (vhs@lampertheim.de) oder direkt an den Projektleiter Anton Schmitt (anton.schmitt@gmail.com).
Das Thema dieser Veranstaltung lautet „Individualität“. Ein Kind, das geboren wird, kann nicht durch ein anders ersetzt werden. Wenn man andere Kinder bekommt, dann sind diese eben anders und keines ist nur ein weiteres identisches Exemplar eines anderen. Diese Unverrechenbarkeit, Einmaligkeit, Unersetzbarkeit, ja Einzigartigkeit werden mit dem Begriff „Individualität“ oder „Person“ gemeint. Jeder Mensch ist eine „Person“. Von Autos beispielsweise wird nicht gesagt, dass sie Personen sind. Sie werden für austauschbar gehalten, z.B. gegen Geld oder andere Autos, und so verhält es sich übrigens mit allen Dingen, die man kaufen kann. Natürlich hat jeder Mensch auch vieles gemeinsam mit anderen Menschen, so z.B. Herz und Lunge oder auch Charaktereigenschaften wie Freundlichkeit oder Gelassenheit. Das aber ist nur das, „WAS“ einer ist und sagt noch nicht: „WER“ einer ist. „Wer“ einer ist, kann man übrigens gar nicht aussagen, denn alle Begriffe der Sprache sind immer Allgemeinbegriffe, das heißt, sie kommen immer mehreren Exemplaren gemeinsam zu, wie z.B. „Blond“-sein. Diesem Phänomen soll nachgegangen werden und auch hinterfragt werden, wie „Individualität“ mit weiteren Phänomenen zusammenhängt, wie z.B. der „Würde“ des Menschen.
Die Veranstaltung „Sonntags bei Anton“ versteht sich als ein vollständig offenes Forum für alle möglichen Fragen, die zur Sprache gebracht werden können. Ziel dieses offenen Gesprächskreises ist es, einander vernehmbar zu werden.
Anton Schmitt hat in München und Bonn Philosophie studiert und ist seit 25 Jahren wissenschaftlicher Mentor in Diensten der Fernuniversität Hagen. Seit Beginn des Studiengangs BA Kulturwissenschaften mit Fachschwerpunkt Philosophie virtueller Mentor des Moduls P1 in der Lehrplattform „moodle“.
Darüber hinaus ist er mehr als 20 Jahre Dozent in Präsenzmentoriaten an den Universitäten Karlsruhe, Kaiserslautern und dem Akademischen Colleg/Fernstudienzentrum Schwäbisch Gmünd. Außerdem Lehrbeauftragter für Philosophie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Geislingen/Nürtingen sowie der TU München. (Info: www.collegium-philosophicum.de).
Die Volkshochschule Lampertheim will mit der Installation des philosophischen Gesprächsforums eine weitere Facette ihres Angebots im Bereich „Politik und Gesellschaft“ anbieten. Neben den bereits bestehenden Philosophieseminaren soll mit dieser zusätzlichen offenen Veranstaltungsreihe eine zeitgemäße und bürgernahe Form der politisch-gesellschaftlichen Bildung mit möglichst niedriger „Hemmschwelle“ geschaffen werden. So können die Veranstaltungen spontan bei kostenlosem Eintritt besucht werden.

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