Zur Hauptnavigation (Access key 1)Zum Inhalt (Access key 2)
fontsize
AAA
Zur Startseite / Copyright: Jürgen Strieder

Stadtentwicklung

Stadtentwicklung bedeutet die Initiierung, Projektierung und Umsetzung von Konzepten, die der Gestaltung von öffentlichen Räumen dienen. Sie umfasst dabei insbesondere die nachhaltige Koordinierung der Nutzungsansprüche Wohnen, Arbeiten, Versorgen und Erholen unter Berücksichtigung von sozialen, wirtschaftlichen und technischen sowie umweltbedingten und rechtlichen Anforderungen.

Hier erhalten Sie weitergehende Informationen zum Flächennutzungsplan

Flächennutzungsplan

Die Grundlage der Stadtentwicklungsplanung stellt der Flächennutzungsplan dar.  Auf dieser gesamtstädtischen Planungsebene werden die langfristigen Zielvorstellungen der Stadtentwicklung formuliert.

Der rechtskräftige Flächennutzungsplan (FNP) kann zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Lampertheim im Fachdienst Stadtplanung eingesehen werden oder ist als digitale Karte im BürgerGIS des Kreises Bergstrasse abrufbar.


Im Flächennutzungsplan wird jeder Fläche eine Hauptnutzung zugeordnet. Im besiedelten Bereich sind das Wohngebiete, Mischgebiete, Gewerbe- und Sondergebiete. Zudem werden Ausstattungen des Gemeindegebietes mit Einrichtungen für den Gemeinbedarf (z. B. Schulen, Kindergärten) sowie Verkehrsflächen und Grünflächen dargestellt. Darüber hinaus werden die Flächen im sogenannten Außenbereich definiert, beispielsweise als Wald, Feld oder Wiese, als Bachaue oder Sportplatz oder Freizeitgelände. In das Konzept und die Darstellung des Flächennutzungsplans wird der Landschaftsplan für die Stadt eingearbeitet.

Der Flächennutzungsplan ist nur behördenverbindlich. Seine Verbindlichkeit für alle Bürger entwickelt er erst durch die Umsetzung auf der Bebauungsplanebene.

Die Stadt Lampertheim arbeitet derzeit an der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes. Dabei werden die entwicklungsplanerischen Schwerpunkte im Bereich der Innenentwicklung gesetzt. Der schonenden Nachverdichtung innerhalb der bebauten Ortslage soll zukünftig ein Vorrang vor der Entwicklung neuer Baugebiete im bisher landwirtschaftlich genutzten Außenbereich eingeräumt werden.

» Hier werden Sie weitergehend zum Thema Bebauungspläne informiert.

Bebauungsplan

Bebauungspläne werden für Teilbereiche der Stadt aufgestellt, beispielsweise für neue Wohn- oder Gewerbegebiete sowie zur Neuordnung bereits bebauter Flächen. Die Bebauungspläne müssen inhaltlich aus den Vorgaben des Flächennutzungsplans entwickelt werden.

Die Bebauungspläne sind eine rechtsverbindliche Norm gegenüber Bauherren und Architekten und regeln die konkrete Bebauungsmöglichkeiten eines Grundstückes. Rechtskräftige Bebauungspläne können zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Lampertheim im Fachdienst Stadtplanung eingesehen werden oder sind als digitale Karten im Bebauungsplankataster des Kreises Bergstrasse im BürgerGIS abrufbar.

» Hier kommen Sie zum Bebauungsplankataster und BürgerGIS Kreis Bergstrasse

Bebauungsplankataster

Seit 2004 arbeiten wir bei der Stadt Lampertheim mit einem Geografischen Informations-System auch GIS genannt. Für das Bebauungsplankataster wurden alle Bebauungspläne digitalisiert, damit Jeder an einem PC die Informationen abrufen kann.

Der Kreis Bergstraße erstellt und pflegt in Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Gemeinden ein digitales Bebauungsplankataster für den gesamten Bereich des Kreises Bergstraße im BürgerGIS. Hier können alle Bürgerinnen und Bürger, sowie Bauherrn und Architekten Informationen zu Bebauungsplänen abrufen.

» Hier erfahren Sie mehr über aktuelle Projekte der Stadtentwicklung.

Aktuelle Projekte

Alle aktuellen Bauleitplanverfahren im Überblick

Wenn Sie gezielt nach einem Bauleitplanverfahren suchen, sich einen Überblick über Planungsstände in Lampertheim verschaffen wollen oder sich für die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung interessieren, erhalten Sie diese Informationen über die angeführte Auswahl.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie den Fachdienst Stadtplanung.

Alte Gärtnerei - Wehrzollhaus

Projektbeschreibung – Alte Gärtnerei – Wehrzollhaus
Das Plangebiet „Alte Gärtnerei – Wehrzollhaus“ befindet sich am äußersten Ortsrand des Stadtteils Wehrzollhaus Gemarkung Rosengarten und grenzt zur nördlichen als auch zur östlichen Seite an landwirtschaftlich genutzte Flächen an.
Ziel und Zweck der Planung ist es, die Entstehung von fünf Einfamilienhäusern planungsrechtlich zu ermöglichen. Neben der Schaffung von neuem Wohnraum, soll im Zuge der Entstehung des Gebiets eine Ortsrandeingrünung entstehen, die die Ortseinfahrt in den Stadtteil Wehrzollhaus aus nördlicher Richtung neu arrondieren soll.
Verfahrensstand:
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lampertheim hat in ihrer Sitzung am 08.05.2020 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 084-00 „Alte Gärtnerei – Wehrzollhaus“ beschlossen. Gleichzeitig wurde beschlossen die frühzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB durchzuführen. Hierzu wird der Planungsentwurf, bestehend aus Planzeichnung und Gestaltkonzept, öffentlich ausgelegt.
Die Unterlagen liegen deshalb in der Zeit vom 15.06.2020 bis einschließlich 14.07.2020 beim Fachdienst 60-3 Stadtplanung, Römerstraße 102, 3. OG vor Zimmer 312 während den nachfolgend aufgeführten Zeiten für jeden zur Einsicht offen:
Montag – Freitag                            von   8:00 – 12:00 Uhr,
Montag, Dienstag und Donnerstag von 14:00 – 16:00 Uhr

Aufgrund der COVID-19 Pandemie ist eine Einsicht des Vorentwurfs im Stadthaus nur mit vorheriger telefonischer Terminabsprache möglich (Tel. 06206/935-272).
Es wird darauf hingewiesen, dass während der Auslegungsfrist Anregungen schriftlich oder per E-Mail vorgebracht werden können. Die Abgabe von Einwendungen zur Niederschrift ist aufgrund der COVID-19-Pandemie ausgeschlossen.

Weitere Informationen und Termine finden Sie in der Pressemeldung. Amtliche Bekanntmachung-Alte Gärtnerei Wehrzollhaus

Die Planunterlagen stehen Ihnen hier zum Download bereit:

Wormser Landstraße

Projektbeschreibung:
Das Plangebiet ist Teil eines mit insgesamt ca. 25,5 Hektar geplanten, am nordwestlichen Stadt-rand von Lampertheim liegenden Industrie- und Gewerbegebietes, das im Regionalplan Südhes-sen und im Flächennutzungsplan der Stadt Lampertheim dargestellt ist und dem Gesamtkonzept entsprechend nach Bedarf in Abschnitten erschlossen werden soll.
Der erste Bauabschnitt wurde seit 2007 erschlossen, ist seit Ende 2018 abverkauft und wird vo-raussichtlich bis Mitte 2019 vollständig bebaut sein.
Daher wurde bereits seit 2014 mit der Planung des 2. Bauabschnittes begonnen.
Die folgenden Abbildungen zeigen die Geltungsbereiche der Bebauungspläne für die ersten bei-den Bauabschnitt und die Potentialfläche für eine mögliche Erweiterung in Richtung Nordwesten sowie die potentielle Gestaltung bei vollständiger Bebauung der Abschnitte 2 und 3.

Aktueller Bearbeitungsstand:
Nachdem der Flächenerwerb für den 2. Bauabschnitt abgeschlossen werden konnte wird der Be-bauungsplan erstellt. Es erfolgt auch derzeit bereits die Entwurfsplanung der Erschließungsanla-gen, um in der weiteren Planung alle infrastrukturtechnischen Anforderungen berücksichtigen zu können.

Verfahrensstand Bauleitplanverfahren:
Bereits in 2015 wurde die erste Behördenbeteiligung (Scoping - Termin) durchgeführt, bei dem der Untersuchungsumfang der jeweiligen Fachplanungen erörtert wurde.
Es sind derzeit noch keine Termine für die Beteiligung der Öffentlichkeit geplant. Diese werden frühzeitig auf der Homepage sowie in der einschlägigen Presse veröffentlicht.

Interesse an einem Bauplatz ?
Bewerben Sie sich jetzt schon um ein Gewerbegrundstück bei der Stadtentwicklung Lampertheim GmbH & Co KG. Ansprechpartner 

Ihr Ansprechpartner bei der SEL:
Ariane Kohl
Römerstraße 102
Stadthaus EG Zi. 07 
68623 Lampertheim

Ariane.Kohl@lampertheim.de
Telefon: 06206-935396
Telefax: 06206-935234

Gleisdreieck

Projektbeschreibung:

Mit dem Neubaugebiet "Gleisdreieck" wird ein attraktives Wohngebiet mit gemischt strukturierten Wohnformen entwickelt.

Wichtige Rahmenbedingungen ergeben sich durch die Lage am Ortsrand sowie der erforderlichen Integration der bestehenden naturschutzrechtlichen Ausgleichsflächen und die Einbindung ökologischer Anforderungsprofile.

Die Anbindung des Gebietes an die umgebende Infrastruktur erfolgt im Schwerpunkt über einen Verkehrskreisel im Knotenpunkt Ringstraße / Andreasstraße.

Entlang einer Haupterschließungsstraße werden dann verdichtete Wohnformen in lockerer Gliederung angeordnet. Es sind 5% der Mehrfamilienhausbauten für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen. Diese sind dezentral im Gebiet verteilt.

Dem Planungsstand des Entwurfes entsprechend werden die Wohnbaugrundstücke als schematische Cluster dargestellt. Das heißt, dass im Moment noch alle Grundstücke weitgehend den gleichen Zuschnitt haben - es sind überwiegende freistehende Einfamilienhäuser dargestellt. Der Entwurf ist aber für alle Bauformen offen und soll auch moderne Wohnformen und experimentelles Wohnen ermöglichen. Beschränkungen ergeben sich nur durch das bereits fixierte Erschließungskonzept und die Vorgaben des energetisch optimierten Städtebaus.

Einen Schwerpunkt des Freiraumkonzeptes bildet die Schaffung einer "Grünen Achse", die als Quartiersmittelpunkt der Durchgrünung und klimatischen Aufwertung sowie der wohnortnahen Erholung dient. Diese Achse schließt im Norden an die naturschutzrechtlichen Kompensationsflächen an. Die Erhaltung und Ergänzung der umgebenden Grün- und Pflanzbereiche lassen als breiter Grüngürtel die Aufrechterhaltung eines "Ortsrandweges" zu und nehmen die einzige mögliche Wegeverbindung nach außen (über die L3110 in die Feldflur) auf.

Die bauliche Realisierung soll schrittweise in 4 - 5 Bauabschnitten erfolgen, um die stadtsoziologische Einbindung des Neubaugebietes zu gewährleisten. Bei einer üblichen Grundstücksgröße zwischen 350 bis ca. 500 qm für Einzelhäuser und 800 bis 900 qm für Mehrfamilienhäuser können ca. 400 Wohngrundstücke entstehen. Im gesamten Plangebiet werden damit Wohnbauflächen für ca. 900 - 950 Einwohner geschaffen.

Aktueller Bearbeitungsstand:

Das städtebauliche Rahmenkonzept wurde im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss vorgestellt und am 23.09.2016 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

In 2017 wurde das Konzept hinsichtlich der Umsetzbarkeit für die Belange technische Infrastruktur, Arten- und Naturschutz, schalltechnische und energetische Umsetzung überprüft.

Es erfolgt derzeit bereits die Entwurfsplanung der Erschließungsanlagen, um in der weiteren Planung alle infrastrukturtechnischen Anforderungen berücksichtigen zu können.

Anfang 2018 wird der erarbeitete Entwurf des Energiekonzeptes und deren Umsetzung in den politischen Gremien diskutiert werden.

Aus diesem überarbeiteten städtebaulichen Konzept wird danach ein 1. Bauabschnitt herausgelöst.

Verfahrensstand Bauleitplanverfahren:

Die Stadtverordnetenversammlung hat bereits frühzeitig die Aufstellung des Bebauungsplanes beschlossen, um die geplante Wohnbaufläche regionalplanerisch abzusichern.

Die geplante Kindertagesstätte ist aufgrund der akuten Bedürfnisse der Gesamtstadt über einen eigener Bebauungsplan bereits planungsrechtlich gesichert und derzeit in Bau.

In 2018 erfolgt die Erarbeitung des Bebauungsplanes für einen 1. Bauabschnitt parallel zur Ringstraße. Der 1. Bauabschnitt wird voraussichtlich eine Größe von ca. 2 ha haben und ca. 17 Grundstücke für verschiedene Gebäudetypen.

Es sind derzeit noch keine Termine für die Beteiligung der Öffentlichkeit geplant. Diese werden frühzeitig auf der Homepage sowie in der einschlägigen Presse veröffentlicht.

Interesse an einem Bauplatz ?

Bewerben Sie sich jetzt schon um ein Baugrundstück bei der Stadtentwicklung Lampertheim GmbH & Co KG. Ansprechpartner und Bewerbungsformulare finden Sie unter:
http://www.sel-lampertheim.de/website/projekte_lampertheim_gleisdreieck.html

Eugen-Schreiber-Straße

Informationen folgen zeitnah.

Im unteren Heidengraben - 9. Änderung FNP

Projektbeschreibung:

Der Geltungsbereich der geplanten Flächennutzungsplanänderung befindet sich östlich des Indust-rie- und Gewerbegebiet-Ost und umfasst eine Fläche von ca. 2,5 ha. Östlich der Gaußstraße befindet sich das Industrie- und Gewerbegebiet der Kernstadt Lampertheim. Nordwestlich des Geltungsbereiches befindet sich Wohnbebauung. Alle anderen angrenzenden Flächen sind durch Landwirtschaft geprägt bzw. werden im Süden von der RWE genutzt.

Die Flächennutzungsplanänderung soll auf der Ebene der vorbereitenden Bauleitplanung die pla-nungsrechtlichen Voraussetzungen für eine langfristige Nutzung der Flächen des Bebauungsplans Nr. 030-01 „Im unteren Heidengraben – 1. Änderung“ in Lampertheim schaffen. Eine Änderung des Flächennutzungsplanes ist erforderlich, da eine bereits durchgeführte Änderung der Art der baulichen Nutzung im genannten Bebauungsplan den Darstellungen des Flächennutzungsplanes widerspricht und sich der Bebauungsplan folglich nicht mehr gemäß § 8 Abs. 2 BauGB aus dem Flächennutzungsplan entwickelt.

Auslöser für die Änderung der Art der baulichen Nutzung im Bebauungsplan war die Auflösung und Standortaufgabe eines im Geltungsbereich ansässigen Vereins für Vogelfreunde. Aufgrund des engen Zuschnitts der Festsetzungen des Bebauungsplans sehr speziell auf bestimmte Vereinsnut-zungen bestand die Gefahr, dass Flächen nicht mehr in einem angemessenen Rahmen genutzt oder nachgenutzt werden können.

Die Flächen, die bisher von Kleintierzuchtvereinen genutzt wurden, und dementsprechend in der Satzung des Bebauungsplans ausschließlich selbigen vorbehalten waren, sollen zukünftig auch für eine allgemeine Vereinsnutzung zur Verfügung stehen, indem das Gebiet als sonstiges Sondergebiet mit der Zweckbestimmung „Grünfläche für Kleintierhaltung und Vereinszwecken“ festgelegt wurde. Mit dieser Änderung beabsichtigt die Stadt Lampertheim die Sicherung des Gebiets infolge einer ständigen Nutzung der Flächen.

Für den Flächennutzungsplan sollen die betroffenen Flächen als Sonderbauflächen dargestellt werden. Somit werden die planerischen Aussagen des Bebauungsplans nachträglich in die vorbe-reitende Bauleitplanung eingebunden.

Verfahrensstand:

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lampertheim wird in ihrer Sitzung am 04.09.2020 die Änderung des Flächennutzungsplanes als 9. Änderung und unter der Bezeichnung „Im unteren Heidengraben“ beraten. Gleichzeitig wird beraten, die frühzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB durchzuführen sowie Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden kann, gemäß § 4 Abs. 1 BauGB zu unterrichten.

Link Vorentwurf 9. Änderung Flächennutzungsplan:

PDF - 9. Änderung FNP

120-00 Energiepark Hüttenfeld

Projektbeschreibung:

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) ist mit der kommunalen Müllsammlung im Kreisgebiet, dem Transport und der Abfalltrennung betreut. Seit Beginn der Inbetriebnahme der Mülldeponie in Hüttenfeld durch den Zweckverband im Jahr 1975 ist der Betrieb stetig gewachsen. Drei Jahrzehnte lang, bis zum Jahr 2005, wurde Müll aus dem Kreis Bergstraße auf der Deponie abgeladen. In den vergangenen Jahren wurde das Areal in weiten Teilen des Deponiekörpers rekultiviert. Die Deponie selbst befindet sich derzeit in der Stilllegungsphase, die von der Nachsorgephase abgelöst wird.

Ziel und Zweck für das Planvorhaben sind Überlegungen, den Standort der Müllsammelfahrzeuge des ZAKB vom bisherigen Standort in Gernsheim auf das Gelände in Hüttenfeld zu verlagern, um in erheblichem Umfang Fahrtzeiten und damit Transportkosten im Sinne der Minimierung der Müllentsorgungsgebühren auch für den Bürger einzusparen. Der Aufgabenbereich der Abfall-sammlung als Logistikleistung hängt nicht unmittelbar mit dem Betrieb der Deponie zusammen und könnte deswegen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für die Mülldeponie nicht geneh-migt werden (fehlender Deponiebezug).

Die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen zur Neuorientierung der Abfall- und Wertstofflogistik des „Energieparks Hüttenfeld“ sollen deswegen durch die Aufstellung des Bebauungsplanes sowie der Änderung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren geschaffen werden.

Verfahrensstand:

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lampertheim hat in ihrer Sitzung am 23.09.2016 die Aufstellung der 8. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich „Energiepark Hüttenfeld“ so-wie des Bebauungsplanes 120-00 „Energiepark Hüttenfeld“ in Lampertheim-Hüttenfeld gemäß § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen.

Das Planverfahren wurde mit der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung fortge-setzt. Die Bürger hatten hierbei Gelegenheit, sich über die beiden Planungen gemäß § 3 Abs. 1 BauGB zu informieren und diese im Bauamt der Stadt Lampertheim zu erörtern.

Die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Pla-nungen berührt werden können, wurden mit Schreiben vom 26.10.2016 gemäß § 4 Abs. 1 BauGB über die Planungen informiert. Ihnen wurde Gelegenheit zur Stellungnahme, insbesondere auch im Hinblick auf den erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, mit einer Frist bis zum 30.11.2016 gegeben.

Die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planungen berührt werden können, wurden mit Schreiben vom 22.07.2020 gemäß § 4 Abs. 2 BauGB über die Planungen informiert und mit einer Frist bis zum 04.09.2020 die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.  Im Zeitraum vom 27.07.2020 bis 04.09.2020 lagen die Entwurfsunterlagen öffentlich und zu jedermanns Einsicht gemäß § 3 Abs. 2 BauGB aus.

Nach Beendigung der förmlichen Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange sowie der öffentlichen Auslegung werden die eingegangenen Anregungen in den Entwurf eingearbeitet.

Ihre Ansprechpartner

Pagelkopf, Christian

Fachdienst 60-3 - Stadtplanung  -  Fachdienstleitung

Stadthaus, Zi. 311
Römerstraße 102
68623 Lampertheim
06206 935-331
06206 935-400
E-Mail

© Copyright Stadt Lampertheim