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Nur für Lehrer

In dieser Sonderkategorie finden Lehrkräfte für ihren eigenen Bedarf Schulungen, Workshops und Fortbildungen zu Präventionsthemen.

Anlaufstellen bei Verdacht auf Missbrauch und/oder Gewalt an Schutzbefohlenen

ZIEL:
Misshandlungen von Kindern frühzeitig erkennen und helfen

VORGEHENSWEISE:
Nicht immer lässt sich die Misshandlung eines Kindes schon anhand äußerer Verletzungen erkennen. Bei Vernachlässigungen wir die Einschätzung schwieriger – es sei denn, Verwahrlosung, unregelmäßiger Kindergarten- und Schulbesuch oder „Betteln“ um Essen usw. sprechen eine deutliche Sprache. Psychische Gewalt hinterlässt fast nie direkt sichtbare Spuren. Dann kann meist nur verändertes Verhalten Aufschluss geben.

Download Broschüre: Wohin gehst du?

Download Broschüre: Missbrauch verhindern

Download Broschüre: Wege aus der Gewalt

Wenden Sie sich bei konkretem Verdacht an:

  • Beratungsstellen wie der Kinderschutzbund (Tel. 06031-18733),
  • das Jugendamt (Tel. 06206-59980) und
  • die Polizei (Tel. 06206-94400)
  • Greifen Sie im Verdachtsfall rasch ein – das Kind braucht Hilfe


Ermitteln Sie nicht selbst, sondern schalten Sie Fachleute ein



INORMATIONSMATERIAL:
Fundierte Informationen gibt es unter: www.polizei-beratung.de

ANSPRECHPARTNER:
Polizeipräsidium Südhessen
Jugendkoordinatorin Bettina Noll
Tel. 06252-706233
bettina.noll@polizei.hessen.de

Schulung: Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD)

Das Projekt Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD) hat zum Ziel, Schulen bei der nachhaltigen Implementierung von gewaltpräventiven und demokratieförderlichen Programmen durch Fortbildung und Beratung zu unterstützten. Die Fortbildungsangebote von GuD basieren auf Prinzipien und Standards der Partizipation, des demokratielernens und der Gewaltprävention. Sie sind inhaltlich aufeinander abgestimmt und werden sowohl für spezifische Schulformen als auch Schulformübergreifend angeboten. Praxisnähe und Umsetzbarkeit der Fortbildungsinhalte in den Schulalltag sind dabei von zentraler Bedeutung.

Lehrkräfte werden darin qualifiziert, partizipative und Sozialkompetenz fördernde Prozesse zu initiieren und zu begleiten. Bei einer Umsetzung im Unterricht können Schüler eine demokratische Grundhaltung, Team- und Sozialkompetenz, Verantwortungsübernahme und Selbstwirksamkeit sowie Konfliktfähigkeit entwickeln. In den Fortbildungen lernen Lehrkräfte entsprechende Übungen kennen und erwerben die Kompetenz, diese im Schulalltag anzuwenden.

Das Angebot umfasst folgende Teilbereiche:

  • Ausbildung zum Schulmediator
  • Ausbildung und Begleitung von Coaches für Schülermediatorengruppen / Streitschlichter
  • Extremismus Prävention als Herausforderung für Schulen
  • Hessischer Demokratietag
  • Klassenrat
  • Konstruktiver Umgang mit Störungen im Unterricht in heterogenen Lerngruppen
  • Kooperatives Lernen und schüleraktivierendes Lehren im Unterricht
  • Mobbing
  • Partizipation und Empowerment geflüchteter/migrierter Schüler
  • Soziales und kooperatives Lernen in der Klasse
  • Trainingsraum-Methode
  • Umgang mit sexualisierter Gewalt im schulischen Kontext
  • Umsetzung der Kinderrechte in der Schule


Kontakt:
Hessische Lehrkräfteakademie
Dr. Bernt Gebauer
Stuttgarter Str. 18-14
60329 Frankfurt am Main
Tel. 069-38989-230
gud-projekt@kultus.hessen.de

Schulung zum Thema Medienabhängigkeit

ZIEL:
Neben Präventionsangeboten für Schüler*innen, bietet Prisma folgende Angebote für Lehrkräfte zum Thema Mediennutzung und Medienabhängigkeit an:

  • Präventionsberatung zum Thema Medienabhängigkeit
  • Moderation zu spezifischen Fachgesprächen zum Thema Medien
  • Unterstützung bei Fällen/ Fallbesprechungen
  • Fachvorträge
  • Workshops

VORGEHENSWEISE:
Mindestteilnehmeranzahl für Gruppenangebote sind 5 Personen. Bei Interesse an Gruppenangeboten oder an einer Fachberatung bitte wir Sie die Ansprechpartnerin per Mail oder telefonisch zu kontaktieren.


KOSTEN: keine Kosten

VORBEREITUNG DURCH DIE SCHULE: keine

ANSPRECHPARTNER:
AWO Bergstraße
PRISMA Suchthilfe & Prävention
Theresa Bischof
Zeller Straße 3
64625 Bensheim
Telefon 06251-6 45 65
theresa.bischof@awo-bergstrasse.de
www.suchtberatung-prisma.de

Suchtvereinbarung für Schulen: Hinschauen statt Wegschauen (Kl. 5-13)

Die Schule ist ein wichtiger Grundstein und Weg Begleiter für junge Menschen. Hier werden neben schulischen Lehrplänen auch wertvolle Lebenskompetenzen vermittelt. Diese brauchen junge heranwachsende Menschen, um ein verantwortungsbewusstes und selbst bestimmtes Leben zu führen. Aber was tun, wenn Schüler*innen mit Suchtmittelmissbrauch auffällig werden? Eine Suchtvereinbarung bietet allen Beteiligten eine Richtlinie und Handlungssicherheit für den Umgang mit Substanzmittelmissbrauch und soll betroffene Schüler*innen vor den Gefahren einer Sucht schützen.

ZIEL
Eine Suchtvereinbarung dient als Richtline für den Umgang mit auffälligen Suchtmittelkonsumierenden Schüler*innen. Schritt für Schritt werden ausgewählte Vorgehenseisen in der Schule festgelegt. Das Ziel einer Suchvereinbarung ist der Schutz vor den Gefahren einer Suchtentwicklung bei betroffenen Schüler*innen. Somit kann die Installation einer Suchtvereinbarung in der Schule positive Ergebnisse erzielen. Konsumierende Schüler*innen erhalten Klarheit durch die Transparenz der Konsequenzen, welche durch ein Verhalten ausgelöst werden. Dies fördert zugleich die Selbstverantwortlichkeit aller Schüler*innen im Umgang mit Suchtmitteln. Insbesondere suchtgefährdete Schüler*innen erhalten passende Angebote, welche zur Vermeidung von Sucht beitragen. Weiterhin gewinnen Lehrerkräfte an Handlungssicherheit und tragen durch aktives Handeln zur Verringerung eines problematischen Konsumverhaltens bei.
Die Schule insgesamt erfährt einen praktischen und inhaltlichen Kompetenzzuwachs durch die Entwicklung und Durchführung einer Suchtvereinbarung.

ZIELGRUPPE
Schulen in Lampertheim, Klassenlehrer*innen, Beratungslehrkräfte, Elternvertreter, Schüler*innen

MÖGLICHE VORGEHENSWEISE

  1. Erstes kennenlernen der Beteiligten und Fachkräfte der PRISMA (Beratungslehrkräfte, Schulleitung, Schulsozialarbeiter*innen)
  2. Bildung einer Arbeitsgruppe
  3. Erstellung eines individuellen Konzepts für die Schule
  4. Kick Off - Veranstaltung
  5. Umsetzung


KOSTENFREIES Angebot im Rahmen der Suchtprävention.

ANSPRECHPARTNER
Adrian Steier-Bertz
Fachbereichsleitung PRISMA
Syst.Coach & OE (DGSF)
Martin-Kärcher-Straße 26
68623 Lampertheim
Tel.:06206-96940-0
adrian.steier-bertz@suchtberatung-prisma.de

Vanessa Schalk
Fachstelle für Suchtprävention
Sozialarbeiterin (B.A.)
Martin-Kärcher-Straße 26
68623 Lampertheim
Tel.:06206-96940-212
vanessa.schalk@awo-bergstrasse.de

Frühintervention bei Erstauffälliger Mediensucht: Back to Reality

Ein Gruppenangebot von Prisma für Jugendliche mit exzessivem Medienkonsum

ZIEL:
Das Angebot richtet sich an Schüler*innen ab 13 Jahren, bei denen die Zeitdauer des Medienkonsums eine Problematik darstellt.
Ziel ist die Erarbeitung einer Balance zwischen Medienzeit und einer alternativen Freizeitgestaltung. Im Rahmen des Gruppenangebots soll die eigene Medienzeit und die damit verbundene Faszination reflektiert werden. Es werden gemeinsam erste Ansätze zur Reduktion der Mediennutzung erarbeitet und erprobt. Gleichzeitig werden alternative Freizeitaktivitäten und Bewältigungsstrategien erarbeitet.

Das Angebot ist in folgende Module unterteilt:

  • Modul 1: Kennenlernen und Reflektion des eigenen Medienkonsums
  • Modul 2: Psychoedukation und Herausarbeitung der Funktionalität des eigenen Medienkonsums
  • Modul 3: Erarbeitung von Ansätzen die Mediennutzung selbstständig zu reduzieren und der Umgang mit den Eltern in Bezug auf die Mediennutzung
  • Modul 4: Erarbeitung und Erprobung von alternativen Freizeitaktivitäten und Stressbewältigungsstrategien
  • Modul 5: Reflektion des gelernten Wissens und Verabschiedung
VORGEHENSWEISE:
Die Gruppe findet montags nachmittags statt. Der* Die Schüler*in wird vor der Teilnahme an dem Gruppenangebot zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Maximalteilnehmeranzahl beträgt acht Personen. Eine Anmeldung kann per Mail oder telefonisch unter den angegebenen Kontaktdaten erfolgen. Das Angebot findet in den Räumen der Einrichtung statt. Auf Wunsch kann das Angebot auch in den Räumlichkeiten der Schule durchgeführt werden.


KOSTEN: kostenfrei

VORBEREITUNG DURCH DIE SCHULE: keine

ANSPRECHPARTNER:
AWO Bergstraße
PRISMA Suchthilfe & Prävention
Theresa Bischof
Zeller Straße 3
64625 Bensheim
Telefon 06251-6 45 65
theresa.bischof@awo-bergstrasse.de
www.suchtberatung-prisma.de

Frühintervention bei Erstauffälligen Drogenkonsumenten: FreD

FRÜHINTERVENTION BEI ERSTAUFFÄLLIGEN DROGENKONSUMENTEN

ZIEL:
Sind Jugendliche mit Suchtmitteln in der Schule auffällig geworden, beginnt ein wichtiger und sensibler Zeitpunkt. Denn je länger sich eine Gewohnheit (Konsum von Suchtmitteln) einschleicht, desto schwieriger ist es, einen neuen Weg einzuschlagen. FreD steuert in einem passgenauen Angebot dem riskanten Konsumverhalten entgegen und füllt die Lücke zwischen Prävention und Suchtbehandlung.
Das Hauptziel von FreD ist, Jugendliche erstauffällige durch eine frühzeitige Intervention vor einer Alkohol- oder Drogenabhängigkeit zu schützen. Während des Interventionsprozesses soll eine kritische Selbstreflexion der Jugendlichen erfolgen. Die Basis des Programms bilden Ansätze der Früh- und Kurzintervention. In Form eines Kurses werden Jugendliche dabei unterstützt eine eigene Haltung zu ihrem Konsum zu finden und anschließend selbstverantwortlich mit sich und dem Konsum von Suchtmitten umzugehen.

VORGEHENSWEISE:

1. Vermittlung
Die FreD-Kooperationspartner vermitteln erstauffällige Drogenkonsumenten an einen FreD-Standort. Die Jugendlichen können sich freiwillig oder auf Weisung bei einem Kurs melden.

2. Kontaktaufnahme
In der Regel nehmen Jugendliche selbst telefonisch den Kontakt zu einem FreD-Kursanbieter auf. Am Telefon findet ein kurzer Austausch über die Situation des Jugendlichen statt und ein erster Termin wird vereinbart.

3. Intakt-Gespräch
In einem Halb- bis Dreiviertelstündigen Einzelgespräch lernen sich Jugendliche und Kursleiter kennen. Informationen und Regeln zum FreD-Kurs werden weitergegeben.
Achtung: Stellt sich in diesem Gespräch heraus, dass der Jugendliche nicht für den FreD-Kurs geeignet ist, beispielsweiße im Falle einer manifesten Abhängigkeit, besteht die Möglichkeit an eine andere Stelle vermittelt zu werden.

4. Konsum-Reflexions-Kurs
Die Jugendlichen treffen sich zu einem Gruppengespräch mit sechs bis zwölf Teilnehmern, sowie ein bis zwei Kursleitern. Insgesamt acht Stunden umfasst das FreD-Programm, die auf zwei bis vier Tage aufgeteilt werden.
In dem Kurs werden Informationen zur Wirkung und Risiken verschiedener Drogen vermittelt, sowie praktische Tipps zum Reduzieren oder Beenden vom Konsum.

5. Bescheinigung

KOSTEN: kostenfrei

ANSPRECHPARTNER:
Fachstelle für Suchtprävention
Vanessa Schalk
Martin-Kärcher-Straße 26
68623 Lampertheim
Tel.:06206-96940-212
vanessa.schalk@awo-bergstrasse.de

KOMPASS Siegel

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