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Nur für Lehrerkräfte


In dieser Sonderkategorie finden Lehrkräfte für ihren eigenen Bedarf eine Handlungsempfehlung bei Missbrauchsverdacht,  Frühintervention, Schulungen und Workshops zu verschiedenen Präventionsthemen.


Handlungsempfehlung bei Verdacht auf Missbrauch und/oder Gewalt an Schutzbefohlenen

HANDLUNGSEMPFEHLUNG BEI VERDACHT AUF 

MISSBRAUCH UND/ODER GEWALT AN SCHUTZBEFOHLENEN


Wenden Sie sich bei konkretem Verdacht an:

  • das Jugendamt des Kreises Bergstraße (Tel. 06252-155078) 
  • die Polizeidirektion Bergstraße (Tel. 06252-7060)
  • Greifen Sie im Verdachtsfall rasch ein – das Kind braucht Hilfe

Handlungsleitfaden bei Kindeswohlgefährdung für die Schulen im Kreis Bergstraße


ZIEL:
Misshandlungen von Kindern frühzeitig erkennen und helfen

VORGEHENSWEISE:
Nicht immer lässt sich die Misshandlung eines Kindes schon anhand äußerer Verletzungen erkennen. Bei Vernachlässigungen wir die Einschätzung schwieriger – es sei denn, Verwahrlosung, unregelmäßiger Kindergarten- und Schulbesuch oder „Betteln“ um Essen usw. sprechen eine deutliche Sprache. Psychische Gewalt hinterlässt fast nie direkt sichtbare Spuren. Dann kann meist nur verändertes Verhalten Aufschluss geben.

INFORMATIONSMATERIAL:

Ermitteln Sie nicht selbst, sondern schalten Sie Fachleute ein

Download Broschüre: Wohin gehst du?

Download Broschüre: Missbrauch verhindern

Download Broschüre: Wege aus der Gewalt

Handreichung: Kinder schützen


Schulung: Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD)

SCHULUNG: 

GEWALTPRÄVENTION UND DEMOKRATIELERNEN


Das Projekt Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD) hat zum Ziel, Schulen bei der nachhaltigen Implementierung von gewaltpräventiven und demokratieförderlichen Programmen durch Fortbildung und Beratung zu unterstützten. Die Fortbildungsangebote von GuD basieren auf Prinzipien und Standards der Partizipation, des demokratielernens und der Gewaltprävention. Sie sind inhaltlich aufeinander abgestimmt und werden sowohl für spezifische Schulformen als auch Schulformübergreifend angeboten. Praxisnähe und Umsetzbarkeit der Fortbildungsinhalte in den Schulalltag sind dabei von zentraler Bedeutung.

Lehrkräfte werden darin qualifiziert, partizipative und Sozialkompetenz fördernde Prozesse zu initiieren und zu begleiten. Bei einer Umsetzung im Unterricht können Schüler eine demokratische Grundhaltung, Team- und Sozialkompetenz, Verantwortungsübernahme und Selbstwirksamkeit sowie Konfliktfähigkeit entwickeln. In den Fortbildungen lernen Lehrkräfte entsprechende Übungen kennen und erwerben die Kompetenz, diese im Schulalltag anzuwenden.

Das Angebot umfasst folgende Teilbereiche:

  • Ausbildung zum Schulmediator
  • Ausbildung und Begleitung von Coaches für Schülermediatorengruppen / Streitschlichter
  • Extremismus Prävention als Herausforderung für Schulen
  • Hessischer Demokratietag
  • Klassenrat
  • Konstruktiver Umgang mit Störungen im Unterricht in heterogenen Lerngruppen
  • Kooperatives Lernen und schüleraktivierendes Lehren im Unterricht
  • Mobbing
  • Partizipation und Empowerment geflüchteter/migrierter Schüler
  • Soziales und kooperatives Lernen in der Klasse
  • Trainingsraum-Methode
  • Umgang mit sexualisierter Gewalt im schulischen Kontext
  • Umsetzung der Kinderrechte in der Schule


Kontakt:
Hessische Lehrkräfteakademie
Dr. Bernt Gebauer
Stuttgarter Str. 18-14
60329 Frankfurt am Main
Tel. 069-38989-230
gud-projekt@kultus.hessen.de

Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention

DEMOKRATIEFÖRDERUNG UND PHÄNOMEN- 

ÜBERGREIFENDE EXTREMISMUSPRÄVENTION


Die DEXT Fachstelle zur Demokratieförderung und Extremismus Prävention im Kreis Bergstraße verfolgt das Ziel, Radikalisierung Phänomen übergreifend vorzubeugen und das Zusammenleben in der demokratischen Gesellschaft zur Förderung. Phänomen übergreifend bedeutet verschiedene Formen von Radikalisierung in den Blick zu nehmen. Die Fachstelle ist Anlaufstelle für Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte und steht in engem Austausch mit Behörden und der Zivilgesellschaft.

Die Schwerpunkte der Arbeit orientieren sich grundsätzlich an den örtlichen Bedarfen.
Sie können die Fachstelle ansprechen,

  • wenn Sie vor Ort Bedarfe zu Demokratieförderung und Extremismus Prävention erkennen,
  • wenn Sie sich mit anderen relevanten lokalen oder regionalen Akteurinnen und Akteure vernetzen wollen,
  • wenn Sie zu den Problemlagen vor Ort Erstberatung oder Fortbildungen benötigen,

in der Erstberatung wird mit Ihnen gemeinsam eine passende Herangehensweise zu Ihren Anliegen besprochen und welche weiteren Institution einbezogen werden sollten.


ANSPRECHPARTNER:

DEXT – FACHSTELLE für Demokratieförderung und Phänomen übergreifende Extremismus Prävention
Fachdienst Jugendförderung und Jugendschutz
Jugendamt Kreis Bergstraße
Fachbereich Bildung, Betreuung und Erziehung
Evdokimos Moisidis
Gräffstraße 5
64646 Heppenheim
Tel. 06252 -15-5949
evdokimos.moisidis@kreis-bergstrasse.de

Schulung: Medienabhängigkeit

SCHULUNG: 

MEDIENABHÄNGIGKEIT


ZIEL:
Neben Präventionsangeboten für Schüler*innen, bietet Prisma folgende Angebote für Lehrkräfte zum Thema Mediennutzung und Medienabhängigkeit an:

  • Präventionsberatung zum Thema Medienabhängigkeit
  • Moderation zu spezifischen Fachgesprächen zum Thema Medien
  • Unterstützung bei Fällen/ Fallbesprechungen
  • Fachvorträge
  • Workshops


VORGEHENSWEISE:
Bei Interesse nehmen Sie Kontakt zu PRISMA auf, um einen Termin für ein Vorgespräch zu vereinbaren. In diesem werden das Anliegen, die Zielgruppe und der Umfang des Angebots geklärt. Das Angebot wird von einer Mitarbeitenden der Einrichtung durchgeführt


KOSTEN: keine Kosten

VORBEREITUNG DURCH DIE SCHULE: keine

ANSPRECHPARTNER:
PRISMA Suchthilfe & Prävention der AWO Bergstraße
Martin-Kärcher-Str. 26
68623 Lampertheim
Tel. 06206-969400
suchthilfe.prisma@awo-bergstrasse.de
www.suchtberatung-prisma.de

Suchtvereinbarung für Schulen: Hinschauen statt Wegschauen (Kl. 5-13)

SUCHTVEREINBARUNG FÜR SCHULEN: 

HINSCHAUEN STATT WEGSCHAUEN


Die Schule ist ein wichtiger Grundstein und Wegbegleiter für junge Menschen. Hier werden neben schulischen Lehrplänen auch wertvolle Lebenskompetenzen vermittelt. Diese brauchen junge heranwachsende Menschen, um ein verantwortungsbewusstes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Aber was tun, wenn Schüler*innen mit Substanzkonsum auffällig werden? Eine Suchtvereinbarung bietet allen Beteiligten eine Richtlinie und Handlungssicherheit für den Umgang mit Substanzmittelmissbrauch und soll betroffene Schüler*innen vor den Gefahren einer Sucht schützen.

ZIEL:
Eine Suchtvereinbarung dient als Richtline für den Umgang mit konsumierenden Schüler*innen. Schritt für Schritt werden ausgewählte Vorgehensweisen in der Schule festgelegt. Das Ziel einer Suchtvereinbarung ist der Schutz vor den Gefahren einer Suchtentwicklung bei betroffenen Schüler*innen. Somit kann die Installation einer Suchtvereinbarung in der Schule positive Ergebnisse erzielen. Konsumierende Schüler*innen erhalten Klarheit durch die Transparenz der Konsequenzen, welche durch ein Verhalten ausgelöst werden. Dies fördert zugleich die Selbstverantwortlichkeit aller Schüler*innen im Umgang mit Substanzkonsum. Insbesondere suchtgefährdete Schüler*innen erhalten passende Angebote, welche zur Prävention einer Suchterkrankung beitragen. Weiterhin gewinnen Lehrerkräfte an Handlungssicherheit und tragen durch aktives Handeln zur Verringerung eines problematischen Konsumverhaltens bei.
Die Schule insgesamt erfährt einen praktischen und inhaltlichen Kompetenzzuwachs durch die Entwicklung und Durchführung einer Suchtvereinbarung.

ZIELGRUPPE:
Lehrkräfte, päd. Fachkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Elternvertretung, Schüler*innen

VORGEHENSWEISE:
Bei Interesse nehmen Sie Kontakt zu PRISMA auf, um einen Termin für ein Vorgespräch zu vereinbaren. In diesem werden das Anliegen, die Zielgruppe und der Umfang des Angebots geklärt. Das Angebot wird von einer Mitarbeitenden der Einrichtung durchgeführt.

KOSTEN: Kostenfrei

ANSPRECHPARTNER:

PRISMA Suchthilfe & Prävention der AWO Bergstraße
Martin-Kärcher-Str. 26
68623 Lampertheim
Tel. 06206-969400
suchthilfe.prisma@awo-bergstrasse.de
www.suchtberatung-prisma.de


FreD: Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsument*innen:

FRED: FRÜHINTERVENTION BEI 

ERSTAUFFÄLLIGEN DROGENKONSUMENT*INNEN


Sind Jugendliche mit Alkohol oder illegalen Substanzen in der Schule auffällig geworden, beginnt ein wichtiger und sensibler Zeitpunkt. Denn je länger sich eine Gewohnheit (Konsum von Substanzen) einschleicht, desto schwieriger ist es, einen neuen Weg einzuschlagen. FreD steuert in einem passgenauen Angebot dem riskanten Konsumverhalten entgegen und füllt die Lücke zwischen Prävention und Suchtbehandlung.

ZIEL:
Das Hauptziel von FreD ist, Jugendliche erstauffällige durch eine frühzeitige Intervention vor einer Alkohol- oder Drogenabhängigkeit zu schützen. Während des Interventionsprozesses soll eine kritische Selbstreflexion der Jugendlichen erfolgen. Die Basis des Programms bilden Ansätze der Früh- und Kurzintervention. In Form eines Kurses bei PRISMA werden Jugendliche dabei unterstützt eine eigene Haltung zu ihrem Konsum zu finden und anschließend selbstverantwortlich mit sich und dem Konsum von Suchtmitten umzugehen.

ZIELGRUPPE:
Konsumierende Schüler*innen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren.

VORGEHENSWEISE:
Ihnen ist ein Schüler / eine Schülerin mit Konsum aufgefallen? Dann nehmen Sie Kontakt zu PRISMA auf, um einen Termin für ein Vorgespräch zu vereinbaren. In diesem wird das Anliegen geklärt. Das Angebot wird von einer Mitarbeitenden der Einrichtung durchgeführt.

Kosten: Kostenfrei

ANSPRECHPARTNER:
PRISMA Suchthilfe & Prävention der AWO Bergstraße
Martin-Kärcher-Straße 26
68623 Lampertheim
Tel.:06206-969400
suchthilfe.prisma@awo-bergstrasse.de
www.suchtberatung-prisma.de

Yolo Day - Gesundheits-Präventionstag

YOLO (You only live once) DAY


  • Der Name „YOLO“ steht für den englischen Satz „You only live once.“ (Du lebst nur einmal.) und wurde von den Schülerinnen und Schülern der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim für den damaligen Aktionstag gewählt, der 2015 als erster YOLODAY des Kreises durchgeführt wurde.
  • an dieser Schule wurde er seither jährlich durchgeführt, am 11. März 2020 das 6.Mal.
  • Mittlerweile beteiligen sich 18 Schulen mit unterschiedlichen Schulformen aus dem ganzen Kreisgebiet an dem Programm.
  • Es handelt sich um einen Präventionstag für die gesamte Schule, bei dem für die Schülerinnen und Schüler Gesundheit auf dem Stundenplan steht.
  • Dabei wird praxisorientiert und lebensnah über verschiedene Themen (wie beispielsweise gesunde Ernährung, die Gefahren von Drogenkonsum, Medienkompetenz, Reanimation, Sozialkompetenz, Stressbewältigung, Butspende, Organspende, Impfen, Glücksspielsucht, Medienkompetenz, Essstörungen oder sexuell übertragbare Krankheiten) informiert.
  • Für die Grundschulen stehen Themen wie Ernährung, Hygiene, Zahngesundheit, Bewegung und Entspannung, Medienkompetenz aber auch Umgang mit Haustieren im Vordergrund
  • Bei dem Angebot handelt sich insgesamt um altersgemäße zielgruppenorientierte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Primärprävention


Zahlreiche Kooperationspartner unterstützen den Kreis bei diesem Projekt.
Zu den regelmäßigen Kooperationspartnern gehören neben anderen Anbietern:

  1. Polizei,
  2. Landfrauen,
  3. Universität Heidelberg
  4. Krankenkassen
  5. Suchthilfe
  6. Beratungsstellen
  7. Schönklinik
  8. Sportpark Heppenheim
  9. Jugendmedien Weinheim
  10. Demokratiezentrum Südhessen
  11. MUK
  12. DRK
  13. Rettungsdienst des Kreises Bergstraße
  14. Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße
  15. Jugendamt des Kreises Bergstraße
  16. Veterinäramt des Kreises Bergstraße


Unser Ziel ist es, Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Gesundheitsprävention an Schulen zu bringen und den jungen Menschen damit, ohne erhobenen Zeigefinger, ein gutes Fundament für ein gesundes Leben zu geben.

Deshalb sind die Schülerinnen und Schüler aktiv in Übungen, Diskussionen und gezielte Projekte verschiedener Themenbereiche einbezogen.

Die im Lehrplan festgeschriebenen Inhalte werden dadurch ergänzt und die Etablierung eines gesundheitsbewussten Schulklimas unterstützt. Integrative und soziale Aspekte fördern die Gemeinschaft in den Schulklassen


  • Bei den meisten Schulen finden die YOLODAY‘S in der Regel ein Mal pro Jahr mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt.
  • Erfreulich ist die Rückmeldung, dass dieses Angebot auch über den Schulalltag hinaus wirkt. Zum Beispiel steigt die Bereitschaft für die Teilnahme am Sanitätsdienst oder Schüler schreiben ihre Abschlussarbeiten zu Gesundheitsthemen-manche wurden vom YOLO-Day sogar dazu inspiriert, nach der Schule einen Beruf im Gesundheitssektor zu ergreifen.
  • Der Aktionstag wird jedes Jahr so konzipiert, dass die einzelnen Klassen ein Angebot nie doppelt belegen.
  • Die Angebotsvielfalt entsteht nicht zuletzt durch die gute Vernetzung des Kreises und neue Kooperationspartner sind stets willkommen.
  • Die Aktionstage werden evaluiert und die Angebote entsprechend angepasst oder auch durch andere ersetzt.

Die Zielgruppen werden effektiv angesprochen und einbezogen. Hierbei sollen die einzelnen Angebote werden unter der Prämisse einer langfristigen Präventionsstrategie beurteilt und sind nicht nur kurzfristigen Zielen unterworfen.
Wichtig für die nachhaltige Entwicklung dieser Setting bezogenen Präventionsaktivität ist das gemeinsame Vorgehen vieler Akteure und Kooperationspartner , verbunden mit einem gemeinsamen Grundverständnis. Dieses fußt auf dem Ansatz und der Prämisse, Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu sehen.

Herausforderung für unsere Präventionsstrategie im Kreis sind die demografischen, sozialen und gesundheitlichen Entwicklungen im Kontext der Lebenswelten. Besonderes Augenmerk ist dabei
insbesondere auf die Volkskrankheiten wie z.B. Diabetes, Krebserkrankungen, Muskel-und Skeletterkrankungen, psychische Erkrankungen, Koronare Herzerkrankungen und Adipositas zu zu legen.

Auf Grund jahrelanger Erfahrung im Bereich Gesundheitsprävention haben wir festgestellt, dass die von uns angebotenen Themen zunehmend eine größere Rolle im Leben unserer Schüler spielen.

Wir möchten Hand in Hand mit den Schulen einen jährlichen Gesundheitstag als festen Bestandteil im Schuljahr durchführen.

Viele unserer Kooperationspartner sind bereit, die Schulen dabei zu unterstützen.
Bei den bisher teilnehmenden Schulen hat es sich bewährt, den YOLODAY durchzuführen. Der YOLODAY fand großen Anklang bei den Schülerinnen und Schüler und auch das Lehrpersonal zeigte sich begeistert.

Wir wollen die Schulen bei ihrer wichtigen Aufgabe der Erziehung der Schüler zu mündigen Bürgern, die für sich und die Gesellschaft Verantwortung übernehmen können, unterstützen.

ANSPRECHPARTNER: 
Gesundheitspräventionsbeauftragte
des Kreises Bergstraße
Reinhild Zolg
Gräffstraße 5, 64646 Heppenheim
Tel.: 06252-15-5845
reinhild.zolg@kreis-bergstrasse.de
www.kreis-bergstrasse.de

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