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Stadtgeschichte

Die Zeittafel der Lampertheimer Geschichte

Ab 832 n. Chr.

832:
Erste schriftliche Erwähnung Lampertheims in den sogenannten ”Annales Bertiniani“.

991:
Erste urkundliche Erwähnung Hofheims im ”Codex Edelini“ des Klosters Weißenburg.

Ab 1300 n. Chr.

1387:
Beginn der sogenannten ”Steiner Pfandschaft“. Die Wormser Kellerei Stein mit ihren drei Amtsorten Lampertheim, Hofheim und Nordheim wird zur Hälfte an Kurpfalz verpfändet.

1422:
Drei Halbinseln gegenüber von Worms führen den Namen ”Rosengarten“.

1468, Sept. 10.:
Das kurpfälzische Jagdschloss Friedrichsburg - später ”Neuschloß“ - wird erstmals urkundlich erwähnt.

1504, Jun. 20.:
Im Bayerischen Erbfolgekrieg werden Lampertheim und Neuschloß niedergebrannt.

1544:
Der erste lutherische Pfarrer, Eberhard Hanenkopf, wird erwähnt.

Ab 1600 n. Chr.

1605:
Erste Erwähnung eines Rathauses in Hofheim.

1618 bis 1648:
Der Dreißigjährige Krieg.

1622, Jun. 10.:
Während des Dreißigjährigen Krieges wird Lampertheim ebenso wie Neuschloß zum zweiten Mal zerstört. Neuschloß wird nicht mehr aufgebaut. Lediglich der ehemalige Beamtenbau überdauert die Jahrhunderte.

1629:
Erste Erwähnung Hüttenfelds als ”Lampertheimer Hütte“.

1686, Dez. 10.:
Älteste Berichte vom Tabakanbau in Lampertheim.

1698, Dez. 21.:
Der katholische Glaube darf in der Pfalz und damit auch in Lampertheim gleichberechtigt mit dem calvinistischen ausgeübt werden (Simultaneum).

1705, Aug. 26.:
Ende der ”Steiner Pfandschaft“. Lampertheim kommt wieder ganz unter die Herrschaft des Bischofs von Worms (siehe auch 8. Januar 1387).

1716:
Lampertheim erhält das Marktrecht.

1736 bis 1739:
Bau des Rathauses in Lampertheim.

1750, Jun. 01.:
Weihbischof Christian Anton de Merle weiht das neue katholische Gotteshaus in Hofheim. Sein Erbauer ist der berühmte Barockbaumeister Balthasar Neumann.

1770 bis 1771:
Die Sankt-Andreas-Kirche wird an Stelle einer alten, baufälligen Kirche durch das Wormser Andreasstift erbaut.

Ab 1800 n. Chr.

1803, Febr. 25.:
Lampertheim wird hessisch.

1813, Jul. 20.:
Der hessische Teil der Siedlung um die Lampertheimer Hütte erhält mit großherzoglicher Genehmigung den Namen "Hüttenfeld".

1829:
Die Chemische Fabrik Neuschloß beginnt ihre Produktion auf dem Gelände des ehemaligen Jagdschlosses Neuschloß.

1851:
Vollendung der Synagoge der jüdischen Gemeinde Lampertheim in der Wilhelmstraße.

1853:
Baron Mayer Carl von Rothschild lässt Schloss Rennhof im Stadtteil Hüttenfeld erbauen.

1868, Okt. 18.:
Einweihung der Kirche der evangelischen Lukasgemeinde Lampertheim.

1869:
Nach Fertigstellung der Bahnlinie Worms-Darmstadt ("Riedbahn") entsteht als Endpunkt dieser Strecke der Bahnhof Rosengarten.

1877, Okt. 15.:
Inbetriebnahme der Bahnstrecke Lampertheim-Worms nach einjähriger Bauzeit.

1890 bis 1891:
Bau der Schillerschule in der Kaiserstraße. Der Anbau in der Neuen Schulstraße erfolgte 1907.

Ab 1900 n. Chr.

1900:
In einem Jahr werden zwei Brücken über den Rhein bei Rosengarten eingeweiht: Am 26. März die Straßenbrücke und am 30. November die weiter stromabwärts gelegene Eisenbahnbrücke.

1901, Dez. 01.:
Der durch den Bau der Eisenbahnbrücke überflüssig gewordene Bahnhof Rosengarten wird stillgelegt.

1905, Jun. 01. :
Das Amtsgericht Lampertheim nimmt seine Tätigkeit auf.

Um 1910:
Beginn des Lampertheimer Spargelanbaus.

1914 bis 1918:
Erster Weltkrieg.

1927:
Schließung der Chemischen Fabrik Neuschloß.

1930:
Lampertheim erhält ein eigenes Ortswappen.

1937, Okt. 03.:
Gründung des Erbhöfeweilers Rosengarten.

1938, Nov. 10.:
Die jüdische Synagoge wird niedergebrannt.

1939 bis 1945:
Zweiter Weltkrieg.

1944, Mai 15./16.:
Zerstörung der evangelischen Kirche durch einen Luftangriff.

1945, Febr. 02.:
Der Lampertheimer Jesuitenpater Alfred Delp wird im Gefängnis Berlin Plötzensee hingerichtet.

1945, Mär. 26.:
Amerikanische Truppen rücken in Lampertheim ein.

1945, Okt. 21.:
Erste öffentliche Versammlung der Partei "Vereinigte Christliche Demokraten", der späteren CDU.

1947, Nov. 07.:
Erste öffentliche Versammlung der "Liberal-Demokratischen Partei" (L.D.P.), der späteren FDP.

Ab 1950 n. Chr.

1950, Mai 19./20.:
Das später in Adam-Günderoth-Stadion umgetaufte Gemeindesportfeld wird eingeweiht.

1951, Aug. 04.:
Lampertheim erhält die Stadtrechte.

1952, Dez. 23.:
Gründung der Lampertheimer Stadtbücherei im Saal des Rathauses.

1952 bis 1953:
Bau der Goetheschule (der 2. Bauabschnitt erfolgte 1957).

1953, Sept. 30.:
Gründung der Lampertheimer Volkshochschule, die wie die im Dezember 1952 gegründete Stadtbücherei im Rathaus untergebracht wird.

1953 bis 1954:
Errichtung der katholischen Kirche "Mariä Verkündigung".

1953, Apr. 30.:
Nach zweijähriger Bauzeit wird die im Zweiten Weltkrieg zerstörte "Nibelungenbrücke", die das hessische Ried und Worms verbindet, dem Verkehr übergeben.

1954, Febr. 16.:
Die Litauische Oberschule in Schloss Rennhof, Hüttenfeld, wird am litauischen Nationalfeiertag eingeweiht. Es ist bis zum Ende des kalten Krieges und der Unabhängigkeit Litauens die einzige litauische Schule in der westlichen Welt.

1955 bis 1971:
Rosengarten ist selbständige Gemeinde.

1956, Okt. 21.:
Einweihung der wieder aufgebauten evangelischen Domkirche nach einer Bauzeit von 1955 bis 1956.

1958/1959:
Die Bahnlinie Worms-Lampertheim-Weinheim stellt ihren Betrieb ein.

1963, Mai 26.:
Einweihung der evangelischen Friedenskirche in Hofheim.

1963, Jun. 29.:
Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses Rosengarten.

1964, Aug. 22. :
Einweihung der Nibelungenschule in Hofheim.

1965, Febr. 02.:
Weihe der Pater-Alfred-Delp-Kapelle durch den Mainzer Bischof Dr. Hermann Volk.

1966, Jul. 02.:
Das städtische Freibad wird seiner Bestimmung übergeben.

1968, Okt. 12.:
Einweihung des Bürgerhauses Hofheim.

1971, Jun. 19.:
Ein neues Verwaltungsgebäude, das Lampertheimer Stadthaus, Römerstraße 102, ist fertiggestellt.

1971, Okt. 01.:
Die Eingemeindung Hofheims und Rosengartens nach Lampertheim wird rechtswirksam.

1971, Okt. 31.:
Einweihung der evangelischen Martin-Luther-Kirche.

1973, Sept. 01.:
Das städtische Hallenbad wird seiner Bestimmung übergeben.

1973, Sept. 08.:
Bischof Dr. Hermann Volk weiht das Alten- und Pflegeheim der Pfarrei Mariä Verkündigung ein.

1978, Sept. 29.:
Einweihung des Bürgerhauses Hüttenfeld.

1978, Okt. 21.:
Eröffnung des Lampertheimer Heimatmuseums.

1983, Juni 21.:
Der ehemalige Stadtteil Rennhof der Stadt Hemsbach wird in die Stadt Lampertheim eingegliedert.

1983, Okt. 10.:
Aus Neuschloß (neu) und Hüttenfeld wird eine eigene evangelische Kirchengemeinde mit Seelsorger gebildet.

1984, Mai 26. bis Juni 03.:
24. Hessentag in Lampertheim.

1988, Mär. 18.:
Ein weiteres Verwaltungsgebäude, das "Haus am Römer“, Domgasse 2, wird eingeweiht.

1988, Apr. 29.:
Das Technische Zentrum mit Räumlichkeiten für Freiwillige Feuerwehr, Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk wird seiner Bestimmung übergeben. Im Jahre 1990 wird auch die Polizeistation von der Wilhelmstraße in das Technische Zentrum ausgelagert.

Ab 1990 n. Chr.

1993, Febr. 12.:
Offizielle Einweihung des neuen Bürogebäudes der Stadtwerke Lampertheim, Industriestraße 40.

1993, Okt. 17.:
Dr. Jürgen Dieter wird zum ersten direkt gewählten Bürgermeister Lampertheims nach dem Zweiten Weltkrieg gewählt. Er tritt sein Amt am 1. April 1994 an.

1994, Sept. 30.:
Die letzte Lampertheimer Zigarrenfabrik, die Firma Haas & Derst, schließt.

1995, Aug. 19.:
Weihe der neuen Herz-Jesu-Kirche in Hüttenfeld durch den Mainzer Bischof Karl Lehmann.

1996, Mär. 16.:
Offizielle Eröffnung des Lampertheimer Wochenmarktes auf dem Schillerplatz.

1997, Jul.:
Schließung des Kaufhauses Christmann nach 91 Jahren.

1997, Jul. 06.:
Erich Maier wird mit einem Stimmenanteil von 62,9 % zum neuen Stadtoberhaupt gewählt. Er tritt sein Amt am 01. September 1997 an.

1997, Aug. 10.:
Einweihung des Kindergartens Rosenstock (am Eulenweg). Bauherr: Stadt Lampertheim Träger: Die ev. Lukas-Pfarrei Lampertheim.

1997, Sept. 30.:
Offizielle Übergabe der neuen Pestalozzischule.

1998, Jan. 05.:
Kurz vor der Vollendung seines 86. Lebensjahres stirbt Lampertheims Ehrenbürger Wilhelm Herz.

1998, Mär. 20.:
Einweihung des Alten- und Pflegeheimes "Dietrich-Bonhoeffer-Haus" in der Hospitalstraße 1.

1998, Jun. 22.:
Nach einer Erprobungsphase wird in Absprache zwischen der Stadtverwaltung und den Marktbeschickern, der Dienstag als zweiter fester Markttag eingeführt (siehe auch 16. März 1996).

1998, Jun. 26.:
Einweihung der Volksbank-Filiale Rosenstock

1998, Jun. 29.:
Die Kapelle im Neubau des St. Marienkrankenhauses wird ihrer Bestimmung übergeben.

1998, Nov. 09.:
Nach einem "Tag der offenen Tür" am 08. November 1998 nimmt der "Rathaus-Service" offiziell seinen Betrieb im Erdgeschoss des Haus am Römer auf.

1999, ca. Febr. 21.:
Starke Niederschläge und die Schneeschmelze führen zu Hochwasser am Rhein. Die Scheitelwelle passiert Lampertheim in der Nacht zum 24. Februar ohne größere Schäden anzurichten, allerdings laufen die Gebiete nahe dem Rhein und des Lampertheimer Altrheins voll.

1999, Mär. 21.:
Die evangelische Johannesgemeinde Neuschloß bezieht in den neu gestalteten Räumlichkeiten der ehemaligen Volksbankfiliale am Ahornweg ihr neues Domizil.

1999, Okt. 01.:
Die Lampertheimer Zeitung und das Lampertheimer Tageblatt haben fusioniert. Erstmals erscheint "Die Lampertheimer".

Ab 2000 n. Chr.

2000, Aug. 19.:
75-jähriges Jubiläum der Eisdiele und des Schokoladenhauses Oberfeld.

2000, Sept. 01.:
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lampertheim beschließt einstimmig, dass die Stadtwerke Lampertheim mit Wirkung zum 1. Januar 2001 in eine Kapitalgesellschaft (GmbH) umgewandelt werden.

2000, Nov. 14.:
Der dritte Bauabschnitt der Ostumgehung, der Anschluss der Ostumgehung an die B 44, wird offiziell eröffnet.

2000, Dez. 20.:
Das neue Grundschulgebäude im Stadtteil Hüttenfeld wird eingeweiht.

2001, Sept. 01.:
Die Zeitung "Die Lampertheimer" heißt wieder "Lampertheimer Zeitung" (siehe auch 1. Oktober 1999).

2001, Sept. 29.:
Das neue Sportgelände in Hüttenfeld, der "Sportpark am Hegwald" wird eingeweiht.

2002, Jul. 31.:
Die ehemalige Kleiderfabrik im Falterweg 5-7 wird abgerissen. Ursprünglich war das Gebäude als Zigarrenfabrik von Jakob Retwitzer im Jahre 1898 errichtet worden.

2002, Sept. 20.:
Nach einer fünfmonatigen Modernisierung wird der Sportbetrieb im Adam-Günderoth-Stadion wieder aufgenommen.

2003, Jan. 01.:
Die Stadtwerke Lampertheim verkaufen ab Januar 2003 auch Strom (bisher schon Gas und Wasser).

2003, Jan. 01.:
Der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV), bisher bei den Stadtwerken Lampertheim angesiedelt, erhält eine eigene Rechtspersönlichkeit (GmbH & Co. KG).

2003, Febr. 03.:
Bürgermeister Erich Maier wird mit einem Stimmenanteil von 75,8% der Stimmen wiedergewählt.

2003, Apr. 24.:
Der hessische Umweltminister Dietzel, CDU, vollzieht mit dem Bagger den "ersten Spatenstich" zur Altlastensanierung in Neuschloß. Die Altlastensanierung zieht sich bis ins Jahr 2011 (siehe 23. bis 25. September 2011) hin. In dieser Zeit werden 125 Grundstücke von den Hinterlassenschaften der früheren chemischen Fabrik befreit.

2003, Okt. 05.:
Das Ende der Renovierung der Notkirche wird offiziell von der evangelischen Lukasgemeinde begangen.

2003, Okt. 25.:
Das St.-Marienkrankenhaus Lampertheim begeht mit einem umfangreichen Programm sein 100-jähriges Jubiläum.

2003, Nov. 07.:
Das Heimatmuseum der Stadt Lampertheim feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Festkommers.

2003, Dez. 12.:
Erster Bürgerentscheid in der Geschichte Lampertheims. Es geht um die Frage, ob das Mülldeponiegelände in Hüttenfeld weiter genutzt werden soll. Trotz Mehrheit gegen eine Weiternutzung (77,8%) wird die gesetzlich vorgeschriebene Prozentzahl an "Ja"-Stimmen (25%) mit 17,9% wegen zu geringer Wahlbeteiligung verfehlt.

2004, Mär. 27.:
Das Ortskartell Lampertheim des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) feiert seinen 100. Geburtstag.

2004, Apr. 07.:
Lampertheims zweite Spargelkönigin, Sabine I., die mit vollem Namen Sabine Hartmann heißt, wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Heimatmuseum inthronisiert. Die erste Lampertheimer Spargelkönigin war 1965 Karin I. (Karin Eichenauer).

2004, Aug. 24.:
Lampertheim gewinnt bei dem bundesweiten Wettbewerb "Unsere Stadt blüht auf" eine Silbermedaille. Im Rahmen der ZDF-Sendung "Fernsehgarten" erhält eine Lampertheimer Delegation am 24. Aug. die Auszeichnung und einen Sonderpreis des Landes Hessen.

2004, Nov. 26.:
Die Hofheimer Westumgehung wird offiziell für den Verkehr freigegeben.

Ab 2005 n. Chr.

2005, Febr. 14.:
Die Stadt Lampertheim erteilt die Genehmigung zum Abriss der Spargelhalle in der Eugen-Schreiber-Straße.

2005, Mai 04.:
Erster Spatenstich für die zweite Rheinbrücke von Rosengarten nach Worms (siehe auch 12. September 2008).

2005, Mai 04.:
Erster Spatenstich für das Baugebiet "Oberlache West". Es entstehen 40 Bauplätze für Wohnhäuser neben 11 gewerblichen Grundstücken.

2005, Mai 31.:
Das Ende der Kreismülldeponie in Hüttenfeld. Seit diesem Tag darf in Deutschland aufgrund gesetzlicher Vorgaben kein unbehandelter Restmüll mehr auf Halden gelagert werden.

2005, Jul. 26.:
Unterzeichnung des Staatsvertrages für die Metropolregion Rhein-Neckar durch die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen in Mannheim. Als einziger hessischer Landkreis gehört der Kreis Bergstraße und damit auch Lampertheim zum Rhein-Neckar-Dreieck.

2005, Dez. 09.:
Die Stadtverordnetenversammlung Lampertheim beschließt einstimmig, eine Städtepartnerschaft mit der im Südwesten Polens (Niederschlesien) gelegenen Stadt Schweidnitz (Swidnica) einzugehen (siehe auch 18. Februar 2006).

2006, Febr. 14.:
Offizielle Eröffnung der Seniorenbegegnungsstätte "Alte Schule" der Stadt Lampertheim in der Römerstraße 39. Es handelt sich um das kleinere der beiden Gebäude der früheren Pestalozzischule, in dem früher die katholische Schule untergebracht war.

2006, Febr. 18.:
Die Partnerschaft zur polnischen Gemeinde Schweidnitz (Swidnica) wird von Bürgermeister Erich Maier und seiner Amtskollegin Teresa Mazurek mit der Unterschrift unter die Verschwisterungsurkunden besiegelt. Ein Besuch in Schweidnitz mit einer weiteren Vertragsunterzeichnung findet am 18. März 2006 statt (siehe auch 09. Dezember 2005).

2006, Febr. 28.:
Der 1. Carneval-Club CC-Rot-Weiß Lampertheim organisiert seinen ersten Fastnachtszug durch die Lampertheimer Innenstadt und zwar vom Bahnhof zum Schillerplatz.

2006, Apr. 22.:
372 Tage nach dem ersten Spatenstich wird der erste Sanierungsabschnitt der Römerstraße zwischen Breiter und Burggasse wieder für den Verkehr freigegeben (siehe auch 25. April 2009).

2006, Jun. 29.:
Die Vertragspartner Stadtwerke Lampertheim und Stadtwerke Bürstadt unterzeichnen die Gesellschaftsverträge und heben somit das neue Unternehmen "Energieried GmbH & Co. KG" aus der Taufe.

2006, Nov. 03.:
Jeweils fünf Männer und Frauen erhalten ihre Diensturkunden von Innenminister Volker Bouffier und treten den sogenannten freiwilligen Polizeidienst in Lampertheim an. Am 2. Januar 2007 gehen die beiden ersten Polizeihelfer in Lampertheim auf Streife.

2007, Mär. 30.:
Auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung erhält der frühere Heimatpfleger und Ehrenvorsitzende des Heimat-, Kultur- und Museumsvereins Lampertheim, Heinrich Karb, die Ehrenbürgerwürde der Stadt Lampertheim. Sie wird ihm am 29. Juni 2007 in einem feierlichen Akt in der Hans-Pfeiffer-Halle verliehen.

2007, Apr. 20.:
Erster Spatenstich für die Rückverlegung der Sommer- und Winterdeiche im Bereich Kirschgartshausen (Rheinkilometer 436 bis 437,5 zwischen Kirschgartshausen und Lampertheim).

2008, Mai 05.:
Eröffnung der "Lampertheimer Tafel" in der Gewerbestraße 11a. Ab dem 6. Mai stehen rund 70 ehrenamtliche Helfer bereit, um gespendete Lebensmittel einem registrierten Kundenkreis zur Verfügung zu stellen.

2008, Mai 06.:
Nach zehnmonatiger Bauzeit wird die neue Kreisstraße 3 "K3" für den Verkehr freigegeben.

2008, Jun. 14.:
Der neu gestaltete Platz vor dem Alten Rathaus und dem Gasthaus "Zum Schwanen", der auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 9. Mai 2008 "Europaplatz" heißt, wird offiziell eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit wird auch das neu am Stadthaus angebrachte Wappen der jüngsten Lampertheimer Partnerstadt Schweidnitz in Polen enthüllt.

2008, Aug. 22.:
Bei den 29. Olympischen Spielen in Peking, China, gewinnt die mehrfache Kanu-Weltmeisterin Nicole Reinhardt aus Lampertheim im Kajak-Vierer die Goldmedaille.

2008, Aug. 29.:
Jens Klingler, SPD, wird von der Stadtverordnetenversammlung zum neuen Ersten Stadtrat von Lampertheim gewählt. Er tritt sein Amt am 1. Februar 2009 an.

2008, Sept. 12.:
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck geben die neue Rheinbrücke zwischen Rosengarten und Worms offiziell für den Verkehr frei. Es schließt sich ein dreitägiges "Brückenfest" an. Ab Dienstag, 16. September, rollen die ersten Autos (siehe auch 04. Mai 2005).

2008, Sept. 20.:
Die heimatgeschichtliche Ausstellung "Hofheim – Geschichtsepochen unseres Dorfes" findet im renovierten Rathaus von Hofheim statt (bis 09. November).

2008, Okt. 20.:
Im Rahmen der Sanierung der Römerstraße wird auch die St.-Andreas-Kirche von außen renoviert (bis 2009). Während die Stadt Lampertheim den ihr gehörenden Kirchturm erneuert, übernimmt die Andreasgemeinde bzw. das bischöfliche Ordinariat in Mainz die Dach- und Fassadenarbeiten am Kirchenschiff.

2008, Okt. 31.:
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, dass die Olympiasiegerin von Peking 2008 und mehrfache Weltmeisterin in verschiedenen Kajakbootsklassen, Nicole Reinhardt, Ehrenbürgerin von Lampertheim wird (siehe auch 27. März 2009).

2009, Febr. 02.:
Der neue Erste Stadtrat, Jens Klingler, SPD, tritt seinen Dienst bei der Stadt Lampertheim an (siehe auch 29. August 2008).

2009, Mär. 27.:
Bürgermeister Erich Maier verleiht Lampertheims Olympiasiegerin Nicole Reinhardt im Alten Rathaus die Ehrenbürgerwürde vor Vertretern der Stadt, der Familie, Freunden und Wegbegleitern (siehe auch 31. Oktober 2008).

2009, Apr. 09.:
Die Firma Ciba gehört seit diesem Tag zu dem Ludwigshafener Chemiekonzern BASF. Davon betroffen ist auch der Standort Lampertheim mit 690 Angestellten (siehe auch 01. November 2009).

2009, Apr. 25.:
Nach einer dreijährigen Bau- und Sanierungsphase feiert Lampertheim den "Tag der neuen Römerstraße" mit zahlreichen Aktivitäten, u.a. mit einem "Tag der offenen Tür" der Stadtverwaltung (siehe auch 22. April 2006).

2009, Jun. 07.:
In Lampertheim finden Europa-, Landrats- und Bürgermeisterwahlen statt. Ergebnis der Bürgermeisterwahl: Erich Maier wird mit einem Stimmenanteil von 79,9% zum zweiten Mal wiedergewählt.

2009, Nov. 01.:
Das ehemalige Ciba-Werk Lampertheim führt den Namen BASF Lampertheim GmbH (siehe auch 09. April 2009).

Ab 2010 n. Chr.

2010, März 10.:
Lampertheims Ehrenbürger, Geistlicher Rat Pfarrer Wilhelm Friedrich, stirbt wenige Tage vor Vollendung seines 98. Geburtstages.

2010, Juni 26.:
Die Seniorenwohnanlage "Alte Schule" Lampertheim, Römerstraße 39/Wilhelmstraße 32, wird eingeweiht.

2010, Nov. 17.:
Der Verkehr auf der Verbindungsspange zwischen der Landesstraße 3110 und der Kreisstraße 3 wird freigegeben.

2011, Sept. 23. bis 25.:
Mit einem dreitägigen Bürgerfest auf dem Schlosshof des Stadtteils Neuschloß begehen die Einwohner das Ende der Altlastensanierung in Neuschloß, die seit 2003 andauerte und bei der 125 Grundstücke von den Hinterlassenschaften der früheren chemischen Fabrik befreit wurden (siehe auch 24. April 2003).

2013, Nov. 30.:
Letzter Arbeitstag von Bürgermeister Erich Maier (siehe auch 2009, Juni 07.). Mit über 16 Jahren Amtszeit ist er der am längsten amtierende Bürgermeister Lampertheims.

2013, Dez. 01.:
Offizieller Beginn der Amtszeit des neuen Bürgermeisters Gottfried Störmer, der am 6. Oktober im zweiten Wahlgang gewählt worden war.

2014, Okt. 16.:
In der Stadtverordnetenversammlung vom 16. Okt. 2014 wird Erster Stadtrat Jens Klingler für weitere sechs Jahre gewählt. Seine zweite Amtszeit beginnt am 2. Febr. 2015.

Anmerkung:
Diese Zeittafel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Berechtigte Korrekturen oder Ergänzungen werden daher gerne berücksichtigt.

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