Freizeit & Kultur

Internationaler Frauentag und 100 Jahre Frauenwahlrecht

Datum: Donnerstag, 08.03.2018 Veranstaltungsort: Bürstadt, Lampertheim und Bürstadt
Veranstalter: Sonja Niederhöfer/Gerasimoula Grigoraki
Veranstaltung
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Uhrzeit: 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr Eintrittspreis: 5,-- € inkl. 1 Glas Sekt/Orangensaft

Internationaler Frauentag & 100 Jahre Frauenwahlrecht...

 

.... beides gebündelt in absoluter Frauenhand!

 

Jo – Wir schaffen das!

 

Die Frauenbeauftragten der Städte Bürstadt & Lampertheim, Frau G. Grigoraki & S. Niederhöfer laden zum

 

Kabarett Abend mit Yvonne Hotz ein.

 

Am 08.03.2018 ab 19:30 Uhr werden im Bürgerhaus in Bürstadt die Korken knallen. Für € 5,-- inkl. einem Glas Sekt/Orangensaft führt Sie Yvonne Hotz mit verschiedenen Gästen & kabarettistischen Einlagen durch 100 Jahre Frauengeschichte.

 

Karten erhalten Sie bei:

dem Rathausservice Lampertheim 06206 935100, der Außenstelle Hofheim: 06241 209040, dem Büro der Frauenbeauftragte: 06206 935301

dem Bürgerbüro & Frauenbeauftragte Bürstadt: 06206 701142-144

oder an der Abendkasse

 

Eine Zeitreise durch 100 Jahre Frauenrechte:

 

"Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte" - das forderte die deutsche Sozialistin Clara Zetkin 1910 auf dem II. Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen. Der Frauentag entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg, als Frauen verstärkt um Gleichberechtigung und Wahlrecht kämpften.

 

Es folgte am 19. März 1911 der erste Frauentag in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn sowie der Schweiz. Unterstützung erhielten die Frauenrechtlerinnen von den Sozialdemokraten, die im Wahlrecht für Frauen die Chance sahen, ihre Anhängerschaft zu vergrößern.

 

Am 12. November 1918 wurde das Wahlrecht für Männer und Frauen ab 20 Jahren verkündet und die Vorkriegsforderungen der Frauenbewegung somit erfüllt. (In der Schweiz dürfen Frauen sogar erst seit 1971 wählen).

 

In den folgenden Jahren fand der Frauentag in Deutschland weiterhin statt, um Forderungen wie zum Beispiel niedrigere Lebensmittelpreise und legale Schwangerschaftsabbrüche mehr Ausdruck zu verleihen.

 

Zwischen 1933 und 1945 wurde er aufgrund seines sozialistischen Ursprungs abgeschafft und in der DDR am 8. März 1946 wieder eingeführt.

 

In der BRD erhielt mit der Verabschiedung des Grundgesetzes 1949 die Gleichbehandlung von Frau und Mann in Gestalt des Gleichstellungsartikels (Art. 3 GG) Verfassungsrang.

 

Am 1. Juli 1958 wurde die Vorgabe des Grundgesetzes mit dem Inkrafttreten des Gleichberechtigungsgesetzes (GleichberG) dann auch Gesetzeswirklichkeit. Zuvor war es Frauen zum Beispiel nicht erlaubt, ohne Zustimmung ihres Ehemannes ein eigenes Bankkonto zu eröffnen. Auch die Verfügungsgewalt über das Geld hatte der Mann.

 

Mit dem Gleichberechtigungsgesetz von 1958 war Diskriminierung per Gesetz jedoch noch nicht abgeschafft.

 

Erst seit 1977 brauchen Ehefrauen nicht mehr die Einwilligung ihres Mannes, um arbeiten zu dürfen.

 

1977 beschloss die UN-Generalversammlung den 8. März als internationalen Frauentag anzuerkennen.

 

Zudem wurde Vergewaltigung in der Ehe erst 1997 strafbar.

 

Was haben Frauen in den letzten 100 Jahren erwirkt?

- Wahlrecht für Frauen

- Gleichberechtigung im Grundgesetz

- Frauen arbeiten ohne Einwilligung ihres Mannes und verfügen über ihr eigenes Bankkonto

Was wird heute noch gefordert?

- Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit (Equal Pay Day dieses Jahr am 18.03.2018)

- Selbstbestimmte Arbeitszeiten

- Gerechte Rentenangleichung

 

 

 

 

 


Weitere Inforamtionen:
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