Zur Hauptnavigation (Access key 1)Zum Inhalt (Access key 2)
fontsize
AAA
Zur Startseite / Copyright: Jörg Sassmann

Mit dem Fahrrad unterwegs

Logo VRN Nextbike

Start von VRNnextbike in Lampertheim

Radverkehrskonzept, Elektroladestation, Car-Sharing und jetzt ist Muskelkraft gefragt. Denn ab dem 12. Dezember sind in der Spargelstadt himmelblaue Leihfahrräder des Projekts VRNnextbike unterwegs.
Die blaue Farbe der Leihfahrräder ist in der Metropolregion Rhein-Neckar angelehnt an die Logo-Farbe des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). An acht Stellen in Lampertheim sind die Andockstationen für die Fahrräder aufgestellt, an denen man die Räder ausleihen oder nach Benutzung wieder abgeben kann. Zurzeit sind in der Metropolregion bis hinüber nach Kaiserslautern 17.000 registrierte Mitglieder zu verzeichnen. Neunzig Prozent der Ausleihen fallen unter die 30-Minuten-Regel, für die nur ein Euro Gebühr anfällt. Die meisten Nutzer verwenden die Fahrräder, um von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Nur etwa zehn Prozent der Fahrten sind sogenannte A-A-Fahrten. Also Rundfahrten, die wieder zum Ausleihpunkt zurückführen. Das hat zur Folge, dass sich an einigen Ausleihstationen die Fahrräder ansammeln, während sie an anderen schnell ausgebucht sind. Für solche ungleiche Verteilungen der Räder im Stadtgebiet gibt es die Service-Teams von Nextbike, die die überzähligen Fahrräder im Kleinlaster wieder zurücktransportieren.
Die Leihräder können im VRNnextbike-Gebiet auch zwischen den beteiligten Kommunen genutzt werden. Beispielsweise bei unseren Nachbarn in Bürstadt oder Heppenheim, aber auch über die Landesgrenzen in Mannheim und Worms bestehen Stützpunkte von Nextbike. Als praktische Ergänzung zu Bus und Bahn können die Fahrräder innerhalb des Systems städteübergreifend gemietet und wieder abgegeben werden. So kann man zum Beispiel in Lampertheim losradeln und in Mannheim die Fahrt beenden. „Wir freuen uns, mit dem umweltfreundlichen Ausleihsystem VRNnextbike einen weiteren Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität zu leisten“, sagt Bürgermeister Gottfried Störmer. „Durch die Vernetzung des Systems in anderen Städten und natürlich mit anderen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn, ist die individuelle Mobilität noch einfacher.“

Karte der Standorte

Übersicht und Tarife


Radverkehrskonzept Lampertheim

Fand in den zurückliegenden Jahrzehnten der Radverkehr noch vorwiegend in der Freizeit statt, gewinnt heute das Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel zunehmend an Bedeutung. Gerade im urbanen Raum stellt der Rad-verkehr zur Sicherung der Alltagsmobilität eine echte Alternative zum motorisierten Individualverkehr dar. Die Vorteile für jeden Einzelnen liegen hier auf der Hand: Man spart meist Zeit, Geld, schont die Umwelt und fördert die eigene Gesundheit. Zugleich bietet eine vermehrte Nutzung des Fahrrads, aber auch des ÖPNV und Fußverkehrs, gerade in Kernstädten das Potenzial, das Kfz-Aufkommen zu reduzieren und damit einhergehend Lärm und Luftschadstoffe zu verringern. Positiver Effekt ist die Steigerung der Attraktivität und Lebensqualität in den Städten.

Im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen im Radverkehr ist auch die Stadt Lampertheim bestrebt, die Nutzung des Fahrrads stärker zu fördern. Dies zeigt sich in der Zielsetzung, die Infrastruktur für den Radverkehr nachhaltig auszubauen. Zu diesem Zweck wurde die Hochschule Darmstadt von der Stadt Lampertheim damit beauftragt, ein Radverkehrskonzept zu erarbeiten. Dies soll den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehrsaufkommen erhöhen und die Attraktivität der Kernstadt steigern. Hierzu soll ein Radverkehrsnetz entwickelt werden, welches Anziehungspunkte und wichtige Bereiche in der Stadt miteinander verbindet und die Akzeptanz und Nutzung der Radverkehrsanlagen durch die am Verkehr Teilnehmenden fördert.

Radverkehrsplan Lampertheim

Anlagen


Fahrradpass auch als App

Ein polizeilicher Fahrradpass hilft, gestohlene Räder zweifelsfrei zu identifizieren, den Täter zu überführen und den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen. Im Pass sind neben Rahmennummer und Codierung auch Name und Anschrift des Radbesitzers notiert. Darüber hinaus gehört ein Foto des Fahrrads dazu. Der vollständig ausgefüllte Pass sollte sicher aufbewahrt werden.

Den Fahrradpass gibt es als Printversion, aber auch als kostenlose App für iPhones sowie Android-Smartphones.

Vorteil der App: Es können alle Daten, die zur Identifizierung eines gestohlenen Fahrrads und für die Suche nach dem Eigentümer wichtig sind, problemlos gespeichert werden: die Rahmen- und Codiernummer, Angaben zu Radtyp, Hersteller und Modell, eine genaue Beschreibung des Rads sowie Fotos. Darüber hinaus lassen sich die Angaben mehrerer Räder über die App problemlos verwalten. Alle Daten können zudem ausgedruckt oder per Mail im Textformat oder als PDF-Anhang verschickt werden, zum Beispiel um sie im Fall eines Diebstahls sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können. Und: Der Radbesitzer hat die Daten auf dem Smartphone immer dabei.

Fahrradboxen am Bahnhof Lampertheim und Hofheim

Pendler am Bahnhof Lampertheim und Hofheim haben die Möglichkeit ihre Fahrräder sicher zu verstauen. Die Vermietung der Fahrradboxen erfolgt über den Rathausservice und die Verwaltungsaußenstelle Hofheim.

Nationaler Radverkehrsplan

Das Bundeskabinett hat am 05. September 2012 den Nationalen Radverkehrsplan 2020 beschlossen. Er tritt am 01. Januar 2013 in Kraft. Der Nationale Radverkehrsplan (NRVP) bildet die Grundlage für die Radverkehrspolitik in Deutschland und definiert die Rahmenbedingungen zur Stärkung des Fahrradverkehrs als Gesamtsystem. Die Bundesregierung nimmt mit dem NRVP zudem eine wichtige Rolle als Moderator, Koordinator und Impulsgeber der Radverkehrsförderung ein und setzt wichtige Impulse für eine nachhaltige Mobilität sowie für attraktive Städte und Gemeinden.

Ihre Ansprechpartner

Becher, Uwe

Fachbereich 30 - Verkehr, Sicherheit und Ordnung  -  Fachbereichsleitung

Haus am Römer, Zi. 303
Domgasse 2
68623 Lampertheim
06206 935-247
06206 935-330
E-Mail

ADFC-Gebrauchtradmarkt mit Codieraktion
am 18. Mai 2019
von 10.00 - 13.00 Uhr
auf dem Schillerplatz