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Kriminalprävention mittels der Initiative "KOMPASS"

KOMPASS Siegel

Seit 2019 ist die Stadt Lampertheim offizieller Teilnehmer der Initiative „KOMPASS“ (KOMunalProgrAmmSicherheitsSiegel) des Hessischen Innenministeriums. Hessen zählt zwar zu den sichersten Bundesländern Deutschlands, doch das bedeutet nicht automatisch, dass sich jeder Bürger in seiner Stadt auch sicher fühlt. 

Genau hier greift die Initiative KOMPASS und bietet eine Plattform in der die Sicherheitsbelange der Lampertheimerinnen und Lampertheimer gehört werden und gemeinsam an einer Wohlfühlatmosphäre gearbeitet wird.

Im Februar 2020 hat sich der Präventionsrat in Lampertheim gegründet. Der Präventionsrat hat die Aufgabe, in unterschiedlichen Bereichen vorhandenes Fachwissen zusammenzutragen, um Konzepte zur Verhinderung und Vorbeugung von Kriminalität zu entwickeln und seine Empfehlungen in den entsprechenden politischen Gremien der Stadt Lampertheim einzubringen.

 



PRÄVENTIONSTAG IN LAMPERTHEIM AM SONNTAG, 19.09.2021 

Präventionstag 19.09.2021

Nähere Informationen zum Programm des Präventionstages folgen in Kürze. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Hier können Sie sich einen kleinen Überblick über unsere laufenden Projekte verschaffen:


Sichere Schulwege


Um den Kindern ein sicheres Ankommen in den Schulen zu ermöglichen, bieten wir den Schulen unsere Unterstützung an und haben eine Konzeption ausgearbeitet die folgendermaßen vorgeht:

1. Elternbefragung zum Schulweg um Gefahrenpunkte zu erfassen

2. detaillierte Analyse der Schulwege mit der Schulleitung, der Polizei und der Ordnungsbehörde und Erarbeitung von Lösungen

3. Stadtspaziergang mit den Schülern, der Polizei und der Ordnungsbehörde um das richtige Verkehrsverhalten zu trainieren und auf Leon-Hilfe Inseln hinzuweisen

4. Erstellen einer Schulweg-Broschüre zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Schule


An der Schiller-, und Goetheschule konnten wir das Projekt "Sicherer Schulweg" bereits realisieren und möchten uns herzlich für dieses spannende Projekt mit den Schüler*innen, 
den Eltern und der Schulleitung bedanken.



Leon

Hier können Sie sich die Schulweg-Broschüren herunterladen:


Broschüre: Sicherer Schulweg Schillerschule

Broschüre: Sicherer Schulweg Goetheschule

 


Impression der Broschüren-Übergabe in der Schillerschule:


Impressionen der Broschüren-Übergabe in der Goetheschule:

Stadtpark

Der Stadtpark liegt uns natürlich besonders am Herzen und wir möchten das sich Besucher dort sicher und wohl fühlen. Um ein Sicherheitskonzept für den Stadtpark zu erarbeiten hat sich eine Arbeitsgruppe verschiedener Akteure des Präventionsrates gebildet. Derzeit wird an folgenden Maßnahmen gearbeitet:

Beleuchtungskonzept:

Der gesamte Stadtpark erhält ein neues Beleuchtungssystem. Dieses Beleuchtungssystem ist ein sogenanntes "intelligentes" Lichtsystem SMART CITY. Das bedeutet, dass die Lampen über den Computer in beliebiger Weise gesteuert werden können. Außerdem verfügen die Lampen über Bewegungsmelder und Dimm-Funktionen. Das neue Lichtsystem wird im Herbst 2021 installiert. 


Graffiti-Kunst:

Das Toilettenhäuschen im Stadtpark wurde von Graffitikünstler Tobias Kilian alias Rise One in einem Wochenend-Workshop gemeinsam mit dem Jugendbeirat künstlerisch neu gestaltet.  Der Graffitiworkshop wird sich jährlich an den verschiedensten Orten wiederholen, mit dem Ziel Angsträumen ihren Schrecken zu nehmen und so aktiv zum Sicherheitsgefühl beizutragen. In jedem dieser Kunstwerke wird der Künstler eines oder mehrere Kinderrechte mit einfließen lassen und verständlich darstellen. So soll die Graffitiaktion nachhaltig gemacht werden. Sobald einige dieser Kunstobjekte entstanden sind, werden diese in den Kinderstadtplan mit aufgenommen und es kann eine Schnitzeljagd mit Kindern unter dem Motto: Welche Rechte habt ihr - findet sie in eurer Stadt! organisiert werden. Dieser Workshop verbindet unsere beiden Ziele: KOMPASS und KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE.

Das Kinderrecht das am Toilettenhäuschen verdeutlicht wird, lautet:
KINDER HABEN DAS RECHT AUF SPIEL UND FREIZEIT


Graffiti im Stadtpark

Präventionstag mit Sicherheitskonferenz:

am Sonntag, den 19.09.2021, ist geplant, einen Präventionstag im Stadtpark zu veranstalten. An diesem möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern das Programm KOMPASS vorstellen und auch die laufenden Projekte zur Sicherheit in Lampertheim präsentieren.

geplante Aktionen für den Präventionstag:

  • Polizeipuppenbühne des Vereins Bürger und Polizei mit einem Kinderstück
  • Präventionsstände der Polizei
  • Präventionsstände unserer Kooperationspartner
  • Vorstellung der KOMPASS Projekte in Lampertheim
  • Bürgerbeteiligung zu den KOMPASS Projekten
  • Gemeinsamer Gang durch den Stadtpark mit Begutachtung der neuen Leuchten und des Graffitis
  • Übergabe der Präventionswegweiser an die Schulen



Mitteilungen durch die Bevölkerung:

da wir nicht immer vor Ort sein können, sind wir auf Meldungen von Vorkommnissen im und um den Stadtpark durch die Bevölkerung angewiesen. Wir werden jede Meldung erfassen und uns bemühen Lösungen zu erarbeiten. Als Ansprechpartner stehen Katja Stotz-Sen und Uwe Becher zur Verfügung.

Ansprechpartner

Angstraumbeseitigung

Der Lampertheimer Graffiti-Künstler Tobias Kilian alias Rise One wird nach und nach durch Anbringen von Graffiti-Kunstwerken ausgewählte Objekte verschönern um den Wohlfühlfaktor in Lampertheim zu steigern. Hier geht es vor allem um Unterführungen und andere Angsträume, denen der Schrecken genommen werden soll um nach und nach für mehr Sicherheitsgefühl zu sorgen. 



AKTUELLES PROJEKT:

TEMPORÄRER GARTEN EUROPAPLATZ

In Zusammenarbeit mit den Technischen Betriebsdiensten und Floristik Schuster wird über die Sommermonate auf dem Europaplatz in Lampertheim ein temporärer Garten aufgebaut. Wir möchten dieses Jahr die Themen: KOMPASS, KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE, STADTRADELN und HEIMWEGTELEFON präsentieren. Zu diesem Zweck gestalten wir den temporären Garten in Form einer 4-blättrigen Blume. Jedes Blütenblatt stellt eines der Themen dar.

Der Jugendbeirat hat zusammen mit Graffitikünstler Tobias Kilian Holzplatten gestaltet, die die Themen darstellen. Floristik Schuster bepflanzt in entsprechenden Farben die Blumenblätter. Der temporäre Garten dient für viele Aktionen im Sommer als Kulisse und erregt hoffentlich viel Aufmerksamkeit durch seine gute Lage an der Hauptstraße.

KOMPASS:
Der Kompass-Löwe beschützt Lampertheim (Darstellung des Doms als Wiedererkennung). Zusätzlich wird das Logo KOMPASS mit in die Rot-Weiße Blumengestaltung eingefügt. Kompass steht für KOMunalProgrammSicherheitsSiegel. Die Stadt Lampertheim nimmt seit 2019 an diesem Programm des Hessischen Innenministeriums teil. KOMPASS kümmerst sich um die Sicherheitsbelange der Lampertheimerinnen und Lampertheimer und verfolgt das Ziel, das subjektive Sicherheitsempfinden zu verbessern.

KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE:
Im Rahmen der Kinderfreundlichen Kommune ist eines der Hauptziele bestehende Kinderrechte umzusetzen. Um auf diese Aufmerksam zu machen, werden diese an immer mehr Stellen in Lampertheim dargestellt. Am temporären Garten auf dem Europaplatz wird das Kinderrecht: „Kinder haben das Recht auf die bestmögliche Gesundheit, medizinische Behandlung, sauberes Trinkwasser, gesundes Essen, eine saubere und sichere Umgebung, Schutz vor schädlichen Bräuchen und das Recht zu lernen, wie man gesund lebt“ verdeutlicht. Dieses Blütenblatt ist reichlich bestückt mit Obst und Gemüse zum selbst ernten und mitnehmen (essbare Stadt).

STADTRADELN:
Auf diesem Blütenblatt wird auf 3 Aktionen der Stadt aufmerksam gemacht:
1. Die Rikscha, die dieses Jahr für 3 Monate zum Ausleihen zur Verfügung steht,
2. Das Stadtradeln in dessen 21-tägigem Aktionsraum viele Touren angeboten werden,
3. „Rauf aufs Rad“ eine Aktion des Stadtmarketings zum Erkunden und Entdecken mit integriertem Gewinnspiel.

HEIMWEGTELEFON:
Ein riesiges „Old-School-Telefon“ ziert das Blumenbeet. Im Rahmen von KOMPASS wurde zur Minderung von Angsträumen auf Initiative des Jugendbeirates die Aktion „Heimwegtelefon“ ins Leben gerufen. Heimwegtelefon e.V. ist ein Verein, der deutschlandweit bereits seit vielen Jahren arbeitet. Unter der Telefonnummer: 030/12074182 kann man Sonntag-Donnerstag von 20.00 bis 00.00 Uhr, Freitag & Samstag 20.00 bis 03.00 Uhr zum ortsüblichen Tarif anrufen und wird telefonisch bis nach Hause begleitet. Während eines netten Gespräches, gibt man zwischendurch immer wieder seinen aktuellen Standort durch.

Um die Werbeplakate für das Heimwegtelefon anzubringen, brachte der Jugendbeirat die Idee ein, Schrotträder einzusammeln und liebevoll zu gestalten. Alle Heimwegtelefon-Räder werden im Stadtgebiet an einer Laterne angebracht, damit sie auch immer gut zu finden sind.







AKTUELLES PROJEKT:

HEIMWEGTELEFON

Im Rahmen von KOMPASS wurde zur Minderung von Angsträumen auf Initiative des Jugendbeirates die Aktion „Heimwegtelefon“ ins Leben gerufen. Heimwegtelefon ist ein Verein, der deutschlandweit bereits seit vielen Jahren arbeitet. Unter der Telefonnummer: 030/12074182 kann man Sonntag – Donnerstag: 20-00 Uhr, Freitag & Samstag 20-03 Uhr zum ortsüblichen Tarif anrufen und wird telefonisch bis nach Hause begleitet. Während eines netten Gespräches, gibt man zwischendurch immer wieder seinen aktuellen Standort durch.


Statements des Vereins Heimwegtelefon e.V.:

Wir haben jede Menge positive Rückmeldungen erhalten von Leuten, die das Heimwegtelefon benutzen und von Personen, die gerne mithelfen möchten. Die Medien sind begeistert von unserem Projekt. Wir haben aber auch schon kritisches Feedback erhalten. So wurde etwa kritisiert, dass unsere Initiative den Leuten, vor allem Frauen, den Eindruck vermittelt, sie müssten nachts auf dem Nachhauseweg Angst haben. Darum geht es uns aber keinesfalls. Wir wollen keine unnötige Angst schüren oder Dinge dramatisieren. Es geht einfach darum, dass uns jeder anrufen kann, weil er das Bedürfnis hat, auf dem Heimweg mit jemandem zu sprechen. Wir wollen dafür sorgen, dass die Anrufer*innen sich sicher fühlen.

Um die Werbeplakate für das Heimwegtelefon anzubringen brachte der Jugendbeirat die Idee ein, Schrotträder einzusammeln und liebevoll zu gestalten. Alle Heimwegtelefon-Räder wurden an einer Laterne angebracht, damit sie auch immer gut zu lesen sind.


Statements des Jugendbeirates:

Wir hoffen, dass wir durch diese Aktion dazu beitragen können, Angsträumen in Lampertheim den Schrecken zu nehmen und für viele den Heimweg angenehmer gestalten zu können. Das Heimwegtelefon stellt eine gute Möglichkeit dafür dar, auch mit kleinen Aktionen viel erreichen zu können. Dem Jugendbeirat war es sehr wichtig selbst mit anzupacken und es hat großen Spaß gemacht, die Schrotträder in Kunstobjekte zu verwandeln.

Spielplatz Ringstrasse

Der Spielplatz Ringstraße an der Unterführung Pfeiffertälchen hat sich in den letzten Jahren ein negatives Image gemacht. Es erreichen uns viele Beschwerden über Müll, Vandalismus, Alkohol-und Drogenkonsum, Sachbeschädigungen und negativ auffallender Nutzer*innen.  Derzeit wird an folgenden Maßnahmen gearbeitet:

Grünpflanzen-Rückschnitt

zur besseren Einsicht in das Gelände haben wir die Grünpflanzen massiv zurückgeschnitten und an verschiedenen Stellen, die nicht betreten werden sollten Feuerdorn gepflanzt


Zäune entfernt

die Zäune, die regelmäßig zerstört oder niedergerissen wurden, wurden nun komplett entfernt


Metallgestellt über dem Pfeiffertälchen

um Passanten zu schützen, die durch das Pfeiffertälchen kommen, haben wir nun ein Metallblech auf dem Vorsatz der Bahn installiert, dass das Sitzen über der Unterführung unmöglich macht


Kontrollen

gerade jetzt in den Sommermonaten werden wir verstärkt durch Polizei, Stadtpolizei und Freiwilligen Polizeidienst den Spielplatz kontrollieren.  


Sauberkeit

der Spielplatz wird mind. 2x in der Woche von der Spielplatzkolone der technischen Betriebsdienste gesäubert. Bei Bedarf auch 3x die Woche. 

Bürgerbefragung

Um die persönlichen Sicherheitsbedürfnisse der Lampertheimerinnen und Lampertheim bestmöglich zu ermitteln, haben wir gemeinsam mit der Professur für Kriminologie der Justus-Liebig-Universität Giessen eine Sicherheitsbefragung gemacht. Insgesamt erhielten 3.800 ausgewählte Personen den Befragungsbogen. 

Untersuchungsrahmen:

- Sicherheitsgefühl
- Kriminalitätsfurcht
- Soziale Unordnungs- oder physische Verfallserscheinungen
- Sogenannte "Angstorte"
- Persönliche Betroffenheit von Straftaten
- Alltagserfahrungen
- Präventionsprojekte
- Erlebnisse im ÖPNV
- Vorschläge und weiteres Vorgehen


Auch wenn die Befragung durch die Universität abgeschlossen ist, ist uns der Input der Lampertheimerinnen und Lampertheimer sehr wichtig. Bei Interesse an einer Teilnahme senden wir den Fragebogen gerne zu. 

Hierfür bitte eine E-Mail an Katja Stotz-Sen mit der Bitte um Zusendung des Fragebogens. 


Logo Universität Gießen
Logo der Stadt Lampertheim
 

IHRE MEINUNG

Gerne möchten wir die Lampertheimerinnen und Lampertheimer in unsere Präventionsarbeit
mit einbeziehen. Daher interessiert uns Ihre Meinung sehr!
Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche zu unserer Präventionsarbeit einbringen möchten freuen wir uns sehr. Wir haben immer ein offenes Ohr und sind dankbar für Ihr Feedback.

Wenden Sie sich an die Ansprechpartner: 

Katja Stotz-Sen oder Uwe Becher

KOMPASS Berichte 2021

Wir fassen unsere Tätigkeiten zu KOMPASS in Lampertheim mehrmals im Jahr in einer Broschüre zusammen. Diese können Sie sich gerne herunterladen.  Sie enthalten die Ergebnisse der Sicherheitsbefragung und einen Überblick über alle KOMPASS-Projekte die wir bereits abgeschlossen haben, die derzeit laufenden Projekte und einen Ausblick auf die nächsten Pläne.


KOMPASS Zwischenbericht Januar 2021

KOMPASS Präventionsradtour Juli 2021



Ihre Ansprechpartner

Stotz-Sen, Katja

Fachdienst 30-1 - Verkehr und Gewerbe

Haus am Römer, Zi. 306
Domgasse 2
68623 Lampertheim
06206 935-455
06206 935-330
E-Mail

Becher, Uwe

Fachbereich 30 - Verkehr, Sicherheit und Ordnung  -  Fachbereichsleitung

Haus am Römer, Zi. 303
Domgasse 2
68623 Lampertheim
06206 935-247
06206 935-330
E-Mail

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