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Waldkindergarten Fuchsbau

Herzlich willkommen auf der Seite des Waldkindergartens Fuchsbau!

Infos des Waldkindergartens

Rahmenbedingungen im Überblick

Der Waldkindergarten in Lampertheim wurde am 01. Mai 2017 eröffnet.

Er bietet bis zu 20 Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren eine ganzjährige Betreuungsmöglichkeit unter dem Motto "Naturpädagogik mit Herz und Verstand".

Die Betreuungszeit ist zwischen 08.00 und 14.00 Uhr. Morgens um 8.00 Uhr werden die Kinder am Sammelpunkt am Parkplatz der Laufstrecken (beim Restaurant Waldesruh) in Empfang genommen, von dort wird durch den Wald zum eigentlichen Platz des Waldkindergarten, im Bereich der Grillhütte Heidetränke, spaziert.

Neben dem eigenen Waldkiga-Areal lädt die vorhandene Infrastruktur, wie z.B. der große Fußballplatz, der Waldlehrpfad, die Trimm-Dich-Strecken und eine Wasserpumpen zum Spielen und Toben ein. Um 14.00Uhr werden die Kinder wieder von ihren Eltern am Parkplatz der Laufstrecken in Empfang genommen.

Im Waldkindergarten sind drei erfahrene Fachkräfte zuständig . Sie werden durch Praktikanten ergänzt. Träger ist die Stadt Lampertheim.

Die monatliche Kiga-Gebühr richtet sich nach der stadtweiten Vormittagsgebühr und ist somit beitragsfrei. 

Unser Tagesablauf

Unser Waldkindergartentag startet an der Schutzhütte am Parkplatz Waldesruh zwischen 8.00 und 8.15 Uhr (Bringzeit).

Nach dem Ankommen beginnen wir den Tag mit einem gemeinsamen Morgenkreis. Wir begrüßen uns und den Tag in der Natur mit einem Lied, Gedicht oder Spiel.

Wir zählen alle die da sind und wir überlegen, wer eventuell fehlt.

Im Anschluss machen wir uns auf den Weg und ziehen in den Wald zu unserem Platz / Bauwagen. Bei diesem Waldgang lassen wir uns Zeit, nehmen eventuell auch kleine Umwege, denn es gibt überall etwas zu entdecken und zu sammeln. Unterwegs finden auch Spiele statt, es wird gesungen und erzählt.

Sind wir angekommen, wählen wir unseren Frühstücksplatz. Möchten wir in die Sonne? Brauchen wir ein Regendach oder einen Schattenplatz? Bevor das Frühstück beginnt, möchten wir gemeinsam den Waldfrühstücksplatz herrichten (Sitzmöglichkeit für jeden, stimmungsvolle Dekoration im Mittelpunkt) und dann Hände waschen. Bei sehr, sehr kaltem Wetter frühstücken wir auch einmal in unserem Bauwagen.

Nach einem gemütlichen Frühstück ist Zeit für Freispiel, Angebote für Kleingruppen / Interessensgemeinschaften oder für die Weiterarbeit an Projekten.

Bei allen Tätigkeiten gilt der Grundsatz der Partizipation. Die Kinder entscheiden und gestalten aktiv ihren Tag.

Gegen Ende des Vormittags treffen wir uns zu einem Abschlusskreis um das Erlebte zu besprechen und dann noch einen kleinen Snack aus der Frühstücksbox zu verzehren, eine Geschichte zu hören, ein Lied zu singen oder ein Abschlussspiel zu machen.

Dann erfolgt der Rückweg zur Abholstelle. Dort treffen wir gegen 13.45 Uhr ein und die Abholzeit bis 14.00 Uhr beginnt.

Besondere Vorhaben, z.B. kleine Ausflüge oder Geburtstagsfeiern werden im Vorfeld angekündigt und organisiert.

Unser Leitbild

Das Kind ist ein soziales Wesen, das von Geburt an mitmenschliche Kontakte sucht und auf soziale Beziehungen angewiesen ist. Es braucht eine Umgebung, die Sicherheit und Orientierung bietet.

Jedes Kind verfügt über eine Vielzahl individueller Potenziale, die wahrgenommen und gefördert werden müssen. Kinder sind einzigartig, sie haben das Recht in ihrer Einzigartigkeit vorurteilsfrei und wertungsfrei wertgeschätzt zu werden.

Kinder möchten sich ihr Wissen selbst erarbeiten, sie brauchen keine Belehrung, sondern Begleitung in einem anschaulichen, ganzheitlichen Lernumfeld. Sie bilden ihr Wissen und ihre Fertigkeiten aus dem, was sie selbst sehen, hören, erfahren und ausprobieren. Entdeckendes, forschendes Lernen weckt und erhält Begeisterung.

Der Wald als Lern- und Lebensumfeld bietet Kindern Platz für raumgreifende Bewegungsabläufe, Körpererfahrung auf allen Sinnesebenen und ein breit aufgestelltes Spektrum an Impulsen für Kreativität und Phantasie. Die Weite des Raumes, die Stille und die Achtsamkeit im Erleben und Handeln fördern emotionale Stabilität und Ausgeglichenheit.

„In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken, man jahrelang im Moos liegen könnte.“ Franz Kafka

Zielsetzung unseres pädagogischen Ansatzes

  • Erlernen von eigenständigem Tun, Erproben und Erleben
  • Freie Entfaltung der Phantasie
  • Förderung der Motorik durch natürliche, vielfältige Bewegungsanlässe
  • Erleben der Natur im jahreszeitlichen Rhythmus
  • Förderung von Sinneswahrnehmung
  • Sensibilisierung für Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Erleben von Pflanzen und Tieren
  • Erfahren von Stille
  • Künstlerisch-ästhetische Förderung
  • Wertschätzung der Natur und des Waldes 

Unser pädagogischer Ansatz

„Man erstickt den Verstand der Kinder unter einem Ballast unnützer Kenntnisse.“ Voltaire

Kinder möchten ernst genommen werden. Dazu gehört, sie am realen Leben teilhaben zu lassen. Es ist Ziel, „lebenspraktische“ Fertigkeiten zu erwerben, alle Arbeiten, die Tag für Tag in unserer Lebensgemeinschaft im Waldkindergarten anfallen, übernehmen zu können und ein unabdingbarer Bestandteil der Gemeinschaft sein zu können.

Die Selbsterfahrung steht im Zentrum des Lernens. Das Kind sammelt praktische Erfahrungen und macht zeitgleich die Erfahrung, gebraucht zu werden und etwas bewegen zu können.

Erwachsene verstehen sich als begleitender Impulsgeber des Lernprozesses.

Der Waldkindergarten bietet hier eine Vielzahl von verschiedenen Bildungsanlässen und gibt durch eine Altersvielfalt gleichzeitig die Möglichkeit, erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten an jüngere Kinder weiter geben zu können.

Die pädagogischen Kräfte leben ein Ressourcen schonendes, ökologisch verantwortliches, sparsam wirtschaftendes Handeln vor.

Den Kindern wird vermittelt, achtsam und pfleglich mit sich, ihren Kräften, ihren Mitmenschen, Besitztümern, Allgemeingüter sowie ihrer Umwelt umzugehen.

Selbstbestimmtes, kompetentes und verantwortungsvolles Gestalten des Lernprozesses und der Inhalte nach den aktuellen Bedürfnissen und Wünschen der Kinder werden von den pädagogischen Kräften in besonderem Maße berücksichtigt.

Durch das Partizipieren der Kinder in der Auswahl und Planung von Lerninhalten und Projekten wird ihre Selbständigkeit und ihr Selbstbewusstsein gestärkt.

Das Äußern der eigenen Meinung und die Erfahrung, gehört zu werden und gleichsam anderen zu zuhören stärkt das Selbstverständnis und die Kompetenz, anderen wertschätzend zu entgegnen und von der Gemeinschaft zu lernen.

Zufahrt, Bringen & Abholen

Für die Lampertheimer Kinderbetreuung gibt es ein modulares Gebührensystem. Die hier dargestellte Gebührenstruktur gilt für alle städtischen Kitas. Die Kitas konfessioneller und freier Träger haben ihre Gebühren den städtischen angepasst, können sich im Detail aber unterscheiden. Bitte beachten Sie auch, das in einigen Einrichtungen die Abholzeiten variieren.

So funktioniert's:

In der Krippe, als auch in den Kindergärten gibt es ein Grundmodul für den Vormittag für 5 Tage die Woche ("A 1" von 07:00 bis 12:15 Uhr (in Krippen) bzw. "B 1" von 07:00 bis 12:00 Uhr (in Kigas)). Dieses Grundmodul muss immer gebucht werden. Je nach Bedarf können dann Nachmittagsmodule hinzugebucht werden. Für U 3- Kinder das Modul "A 2", für Kindergartenkinder die Module "B 3" und "B 4". Hierbei legen Sie Tag und Häufigkeit selbst fest und wir prüfen, ob noch Kapazitäten frei sind.

Für die Schülerbetreuung und den Kinderhort gibt es sinngemäß nur je ein Grundmodul, was für alle 5 Tage gilt.

Werden Mittagessen in Anspruch genommen, so werden diese monatlich separat abgerechnet (3 € je Essen). Unter 3 Jährige müssen am Essen teilnehmen, ebenso Kindergartenkinder (3-6 J.) im Modul "B 3".

Anmeldung

Wenn Sie Ihr Kind in einer städtischen Kita an- oder abmelden, sich nach freien Kita-Plätzen erkundigen oder eine Gebührenübernahme durch das Jobcenter oder Jugendamt (für alle Lampertheimer Betreuungseinrichtungen) beantragen möchten, so sind Sie bei Frau Alberg, Frau Metz und Herrn Dexler im Fachdienst 50-1 Familie genau richtig.

Alberg, Ulrike

Fachdienst 50-1 - Familie

Haus am Römer, Zi. 114
Domgasse 2
68623  Lampertheim
06206 935-387
06206 935-365
E-Mail

Metz, Sabine

Fachdienst 50-1 - Familie

Haus am Römer, Zi. 114
Domgasse 2
68623 Lampertheim
06206 935-218
06206 935-365
E-Mail

 

Dexler, Andreas

Fachdienst 50-1 - Familie

Haus am Römer, Zi. 113
Domgasse 2
68623 Lampertheim
06206 935-445
06206 935-365
E-Mail

Postanschrift:
Magistrat der Stadt Lampertheim
Fachdienst 50-1 Familie/ Zi. 114
Römerstraße 102
68623 Lampertheim

 

Das entsprechende Anmeldeformular können Sie hier online ausfüllen und per Mail an uns verschicken, oder in Papierform im Fachdienst 50-1 Familie, im Rathausservice und den Kitas erhalten. Die Online-PDFs müssen Sie zunächst auf Ihrem PC speichern, bevor Sie sie ausfüllen, da seitens der gängigen Browser die Eingaben nicht gespeichert werden:

Aufnahmeantrag für einen Kindergartenplatz

Aufnahmeantrag für einen Krippenplatz

Aufnahmeantrag für einen Schülerbetreuungsplatz

Als erster Schritt zu einem Kita-Platz ist von Ihnen der passende Aufnahmeantrag auszufüllen und bei der Verwaltung abzugeben.

Erstes Entscheidungskriterium ist das Alter Ihres Kindes. Ältere Kinder werden Jüngeren vorgezogen. Es geht nicht darum, wer den Antrag zu erst abgegeben hat (kein "Windhundprinzip")! Dennoch sollten sie spätestens 7 Monate vor gewünschtem Aufnahmetermin einen Aufnahmeantrag bei uns eingereicht haben.

Wenn der Bedarf an Plätzen in den Kitas größer als die vorhandene Platzzahl ist, so vergibt die Stadt Lampertheim die Plätze vorrangig nach folgenden Kriterien:

  • Alleinerziehend und berufstätig
  • Beide Elternteile sind berufstätig
  • Ein Elternteil ist berufstätig, der andere macht eine längere Ausbildung
  • Die Familie erhält Familienhilfe durch das Jugendamt
  • Ein Elternteil ist schwer erkrankt

Eine weitere Regelung besteht darin, dass Geschwisterkinder bei einer Aufnahme Vorrang haben, weil den Erziehungsberechtigten nicht zugemutet werden soll, die Kinder in verschiedene Einrichtungen zu bringen bzw. abzuholen. Der Platz wird bis zu 6 Monate freigehalten.

Bei der Vergabe von Ganztagsplätzen wird in der Regel eine Arbeitgeberbescheinigung verlangt. Ergibt es sich, dass auf zwei Kinder dieselben Kriterien zutreffen, so wird die tatsächliche Arbeitszeit der Eltern verglichen, die schriftlich nachgewiesen werden muss. Ist auch hier keine Priorität erkennbar, entscheidet das Los.

Besonderheit Kleinkinder:
Sollen Kinder aus einer altersgemischten Gruppe oder aus einer Nestgruppe (2-3 Jährige), auf einen Kindergartenplatz (ab 3 Jahren) in der selben Kita wechseln, so wird dieser maximal ein halbes Jahr freigehalten.

Kontakt

Wenn Sie sich für den Waldkindergarten Fuchsbau interessieren oder sonstige Anliegen haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Gerne können Sie sich auch vor Ort ein Bild machen.

Postalische Anschrift:
Stadtverwaltung Lampertheim
FB 50-Familie und Soziales
Waldkindergarten
Römerstr. 102
68623 Lampertheim

Leitung: Fr. Jäger
Tel.: 0170 2613044 (wochentags 08-14 Uhr)
E-Mail: ssnnjgrlmprthmd

Träger:
Magistrat der Stadt Lampertheim, Römerstr. 102, 68623 Lampertheim
Tel.: 06206-935 446