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Kein Alfred Delp-Preis 2025

27.08.2025

Ab 2026 zweijähriger Rhythmus

Die Verleihung des Alfred Delp-Preises wird im Jahr 2025 nicht stattfinden. „Wir waren im Prozess schon sehr weit und hatten gute Gespräche mit der zu ehrenden Person“, erklärt Bürgermeister Gottfried Störmer. Mitte Juli wurde die Teilnahme an der Preisverleihung dann aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. „Wir bedauern das sehr, wünschen aber selbstverständlich eine schnelle Genesung“, so Störmer weiter. Aus Rücksicht auf die Privatsphäre der zu ehrenden Person und ihres Umfeldes habe man sich dazu entschieden, keinen Namen zu veröffentlichen. Nun werde sich das Alfred Delp-Gremium zeitnah zusammensetzen, um mögliche Kandidatinnen und Kandidaten für eine Preisverleihung 2026 auszuwählen.
Ab 2026 wird der Alfred Delp-Preis dann im Rhythmus von zwei Jahren vergeben. Dies hatte die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung vom 21. Februar 2025 beschlossen.

Erster Preisträger ist Bundespräsident a. D., Herr Joachim Gauck. Ihm wurde der Preis bei der Premierenveranstaltung 2024 in feierlicher Atmosphäre in der St. Andreas Kirche verliehen. Begründung des Alfred Delp-Gremiums zu Joachim Gauck war in Ansehung seiner Lebensleistung und seinem Lebensweg, sich unermüdlich den Gefahren für die Demokratie entgegenzustellen und unbeirrt und voll Hoffnung dazu beizutragen, dass sie bei allen notwendigen Veränderungen dennoch „zukunftsfest" bleibt.

Zum Alfred Delp-Preis
Seit 2024 verleiht die Stadt Lampertheim den Alfred Delp-Preis. Er wird im Gedenken an Alfred Delp, dem Kind und späteren Ehrenbürger der Stadt Lampertheim verliehen. Sein Erbe sieht seine Heimatstadt Lampertheim als Verpflichtung und verleiht den Preis an Personen, die sich im Geiste Alfred Delps in herausragender Weise „für den Bestand unserer Demokratie einsetzen und dabei Freiheit als Teil eigener Verantwortung definieren". Das Erbe Alfred Delps in unsere Zeit einzubringen, besondere und glaubwürdige Zeichen einer Hoffnung in drängender Zeit, wie sie Alfred Delp mit seinem Leben, seiner Mitarbeit im „Kreisauer Kreis" und der Hingabe seines Lebens unauslöschlich bezeugt hat ist das Ansinnen der Stadt Lampertheim.

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