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Lampertheim schließt sich Programm "Kinderfreundliche Kommunen" an

24.05.2019

Spargelstadt verpflichtet sich die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken

Am 23. Mai hat die Stadt Lampertheim die Vereinbarung zur Teilnahme am Programm "Kinderfreundliche Kommunen" unterzeichnet.

Lampertheim ist damit nach Hanau, Taunusstein, Oestrich-Winkel und Eltville die fünfte hessische und insgesamt die 22. Kommune im Vorhaben. Bürgermeister Gottfried Störmer und die stellvertretende Vereinsvorsitzende Andrea Flory haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. "Die Umsetzung der Kinderrechte im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene verstehen Stadtverwaltung und die initiierenden politischen Vertreter als eine grundlegende und kontinuierliche Aufgabenstellung innerhalb des Gemeinwesens. Durch das Vorhaben "Kinderfreundliche Kommunen" versprechen wir uns zum einen eine systematische Bestandsaufnahme der bereits umfangreichen Angebote und Maßnahmen und zum anderen die Herausarbeitung der Bereiche, in denen noch Verbesserungen anzustreben sind", betont Störmer. "Wir erhoffen uns außerdem die Entwicklung von neuen Netzwerken auf kommunaler und interkommunaler Ebene, die durch regen Austausch und Kooperation viele positive Synergieeffekte zur Folge haben."

"Wir begrüßen die Stadt Lampertheim herzlich in unserem Vorhaben "Kinderfreundliche Kommunen". Die Stadt hat bereits Zeichen gesetzt, dass ihr die Beteiligung junger Menschen wichtig ist. Dafür sprechen zahlreiche Beteiligungsprojekte sowie der 2014 gegründete Jugendbeirat. Nun wird es unter anderem darum gehen, nachhaltige Rahmenbedingungen für all die guten Ansätze zu schaffen und die Interessen von Kindern und Jugendlichen in alle Ämter zu tragen. Wir freuen uns, Lampertheim auf diesem Weg zu begleiten", so Andrea Flory, stellvertretende Vereinsvorsitzende.

Im nächsten Schritt wird die Stadt einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Lampertheim besser zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Für den Aktionsplan, der innerhalb eines Jahres unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entwickelt wird, vergibt der Verein das Siegel "Kinderfreundliche Kommune". Das Siegel erkennt den Willen der Kommune zur Umsetzung der UN-Kinderrechte an. Es ist zudem Ausdruck einer Selbstverpflichtung der Gemeinde und Ansporn, die festgesteckten Ziele innerhalb von drei Jahren umzusetzen. Der von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragene Verein Kinderfreundliche Kommunen e. V. begleitet den gesamten Prozess.

Weiterführende Informationen: Kinderfreundliche Kommunen e. V.

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