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Fachbereich 40 Kultur, Jugend, Bildung und Vereine

Dirk Eichenauer
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68623 Lampertheim
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Partnerschaftskomitee

Vorsitzende:
Stadtverordnetenvorsteherin
Brigitte Stass

Partnerstädte der Stadt Lampertheim

Partnerschaften seit 1966

Die Stadt Lampertheim hat insgesamt sechs Partnerstädte in fünf europäischen Ländern. Das sind die Städte Adria (Italien), Dieulouard, Ermont (beide in Frankreich), Maldegem (Belgien), Swidnica (Polen) und Wierden (Niederlande).

Dass sich Lampertheim ganz besonders dem europäischen Gedanken verbunden fühlt, wird an den vielfältigen Aktivitäten deutlich, mit der die Freundschaft zwischen den Partnerstädten Lampertheims gepflegt wird.

Jedes Jahr findet in einer anderen Partnerstadt ein so genanntes Arbeitsgespräch statt. Bürgermeister und Sachbearbeiter treffen sich, um Veranstaltungen, Ausstellungen, Schüleraustausche u.s.w. für das kommende Jahr zu besprechen. Schüleraustausche und Sportveranstaltungen werden regelmäßig durchgeführt.

Ein Beispiel hierfür ist die Einrichtung einer Jugendherberge in Maldegem Anfang 1973 in Zusammenarbeit mit dem Jugendherbergswerk aus Mitteln der Städte Ermont, Lampertheim und Maldegem.

Auch finanzieren die Partnerstädte jährlich ein gemeinsames Projekt in der Dritten Welt.

Adria

Adria, Italien, ca. 70 Km südlich von Venedig gelegen. Zu der italienischen Stadt Adria bestehen seit 1966 freundschaftliche Beziehungen, als man sich anlässlich einer Bürgermeisterarbeitstagung in Ermont kennen lernte.

Hier erfuhren die Lampertheimer von der großen Flutkatastrophe im Po-Delta am 04. November 1966, die Adria sehr hart getroffen hatte. Ein Spendenaufruf von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat der Stadt Lampertheim brachte ein sehr gutes Ergebnis. Mit diesen Mitteln konnten betroffene Familien im Überschwemmungsgebiet unterstützt und ein Jugendheim gebaut werden, das im September 1968 vom damaligen 1. Stadtrat Ernst Sudheimer auf den Namen „Haus Lampertheim" getauft wurde.

Seit damals hielten vor allem der katholische Kirchenchor St. Andreas und der Adrieser Männerchor „Soldanella" freundschaftlichen Kontakt mit gegenseitigen Besuchen. Die offizielle Verschwisterung der beiden Städte fand am 22. September 1979 in Adria statt.

Dieulouard

Dieulouard, Frankreich, zwischen Metz und Nancy im französischen Départment Meurthe et Moselle in Lothringen gelegen.

Die Initiative für eine Partnerschaft zwischen dem Lampertheimer Stadtteil Hofheim und der kleinen Stadt im Tal der Mosel war von der Sängervereinigung 07/20 Hofheim ausgegangen, die schon seit 1967 eine Freundschaft mit dem dortigen Gesangverein, "Les Amis du Chant" pflegt. Bei der Verschwisterungsfeier am 01. Mai 1993 in Dieulouard wurde die Städtepartnerschaft offiziell besiegelt.

Am 09. Oktober 1993 bestätigten die beiden Städte im Rahmen eines festlichen Programmes in Hofheim feierlich ihre Freundschaft.

Ermont

Ermont, Frankreich, 15 Km nordwestlich von Paris gelegen. Seit 1963, dem Jahr der Unterzeichnung des historischen deutsch-französischen Freundschaftsvertrages, bemühte sich Lampertheim um eine französische Partnerstadt.

Mit Ermont fand man eine Lampertheim in Größe und Struktur ungefähr entsprechende französische Stadt. In der Sitzung vom 01. März 1966 stimmte die Lampertheimer Stadtverordnetenversammlung der offiziellen Verschwisterung zu. Bereits am 01. Mai fand die Unterzeichnung der offiziellen Verschwisterung im Trausaal der Stadt Ermont statt, zur Rückunterzeichnung traf man sich am 03. Juli 1966 in Lampertheim.

Schon damals waren auch Gastdelegationen der späteren Partnerstädte Wierden und Maldegem in Lampertheim anwesend.

Maldegem

Maldegem, Belgien, ca. 10 Km von Brügge und ca. 15 Km von Knokke entfernt. Die Beziehungen Lampertheimer Bürger zu dieser belgischen Stadt reichen zurück bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Damals waren einige Lampertheimer als Soldaten in Maldegem, u.a. auch der Lampertheimer Uhrmachermeister Alfred Keil. Er nahm nach dem Krieg die persönlichen Beziehungen zu Bürgern von Maldegem wieder auf.

Daneben waren es auch hier Lampertheimer Vereine, die als Träger des europäischen Partnerschaftsgedankens auftraten. Am 14. Mai 1967 wurde die offizielle Verschwisterungsurkunde in Maldegem unterzeichnet. Im Rahmen des Lampertheimer Spargelfestes vom 17.-19. Juni 1967 fand die feierliche Rückunterzeichnung statt. Gleichzeitig wurde auch die niederländische Stadt Wierden Lampertheimer

Meymac

Meymac

Im Zuge der Verwaltungsreform schloss sich im Oktober 1971 auf freiwilliger Basis die Gemeinde Hofheim der Stadt Lampertheim an. Der damalige Bürgermeister von Hofheim Ernst Pfeiffer sowie der Bürgermeister Maurice Gorse von Meymac vollzogen unter großer Teilnahme der Bevölkerung von Hofheim und einer starken Abordnung vonMeymac am 16. Oktober 1971 offiziell die Verschwisterung mit Meymac. Die Beziehungen zwischen Meymac und Hofheim wurden durch Herrn Willi Seib, der gebürtiger Hofheimer war und seit Ende des zweiten Weltkrieges in Meymac seinen Wohnsitz hat, vermittelt. Einige Vereine Hofheims unterhielten guten Kontakt zu Gruppen in Meymac. Die herliche Landschaft Corréze in der die kleinen Gemeinde Meymac liegt, entschädigt jeden, der die lange Reise (ca. 1.000 km) auf sich genommen hat.

Nach und nach lies der Kontakt zwischen Hofheim und Meymac nach. Aktuell bestehen keine Kontakte mehr nach Meymac. Die Partnerschaft ist aber nicht aufgelöst worden.

Swidnica

Die Gemeinde Swidnica liegt im südlichen Teil der Niederschlesischen Wojewodschaft, im Kreis Swidnica. Die landwirtschaftlich geprägte Gemeinde zählt über 15.000 Einwohner und liegt rings um die Stadt Swidnica.Die Gemeindefläche beträgt 20828 ha, was der Gemeinde den Rang einer großen Gemeinde im Vergleich mit den übrigen Gemeinden der Niederschlesischen Wojewodschaft gibt und den 302. Platz in Polen einräumt. Auf der Gemeindegemarkung befinden sich 33 Schulzentren.

Die ersten schriftlichen Kontakte zur Gemeinde Swidnica kamen im Oktober 2003 zustande. Nach mehreren Einladungen und Gegeneinladung und dem Beitritt Polens am 01.05.2004 zur Europäischen Union fand ein erster Besuch vom 18.-20.02.2005 in Swidnica statt.

Nach einem Besuch einer Delegation aus Swidnica zum Spargelfest 2005, wurde die partnerschaftliche Vereinbarung zwischen den beiden Kommunen am 18.02.2006 in Lampertheim unterzeichnet. Die Gegenzeichnung wurde dann am 18.03.2006 auf dem Hofgut Kreisau in Polen vorgenommen.

Wierden

Wierden, Niederlande, ca. 15 Km von Hengelo entfernt. Schon vor der offiziellen Verschwisterung mit der französischen Partnerstadt Ermont bestanden freundschaftliche Bande zwischen dem Lampertheimer Carnevalsclub CC-Rot-Weiß mit ihrem Vorsitzenden Horst Aßmuth und dem holländischen Musikverein „St.-Jans-Harmonie".

Anfang August 1964 folgten der Fanfarenzug mit Funkengarde und Vorstandsmitglieder einer Einladung des erwähnten Wierdener Musikvereins und fuhren für vier Tage in die Niederlande. Dort gewannen sie nicht nur den ersten Preis in ihrer Klasse, sondern auch viele Freunde. Von da an wurden die Kontakte zwischen Vereinen und Familien immer enger, ja es wurden sogar Ehen geschlossen.

So war es eine folgerichtige Konsequenz, dass Lampertheim und Wierden sich im Rahmen des Lampertheimer Spargelfestes 1967 offiziell verschwisterten. Gleichzeitig wurde auch die belgische Stadt Maldegem Lampertheimer Partnerstadt.

Im Jahr 2010 hat die Gemeindevertretung von Wierden beschlossen, die Partnerschaft mit der Stadt Lampertheim aufzulösen.

10 Jahre Städtepartnerschaft Swidnica / Ehrenbürgerwürde Erich Maier 2016

Partnerschaftstreffen in Adria 2015

Verschwisterungsfeierlichkeiten 2014 in Lampertheim

Versöhnungsmesse und Projekt Alfred-Delp-Schule in Kreisau

Besuch aus der Gemeinde Swidnica

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